Prozess
Alkoholkranker wollte in Kemptener Hochhaus Feuer legen: Gericht verurteilt ihn zu zweieinhalb Jahren Haft in einer Entziehungsanstalt

Er hatte sich einsam gefühlt, von Frau und Hund verlassen, hatte getrunken. Zwei Flaschen Rotwein, Hochprozentiges aus dem Discounter. Mit über zwei Promille Alkohol im Blut nahm er das Feuerzeug und Desinfektionsmittel, zündete einen Teppich im Flur des Hochhauses an.

Nun ist der Mann, der im März 100 Anwohner im Haubenschloß an den Rand einer Katastrophe brachte, verurteilt: Wegen versuchter schwerer Brandstiftung muss er zweieinhalb Jahre in eine Entziehungsanstalt.

Es ist der Lebenslauf eines Gescheiterten, den Amtsrichter Hans-Peter Schlosser in drei Stunden Verhandlung aufarbeitet: ein Dutzend Jahre alkoholkrank, Gelegenheitsjobs, zehn Vorstrafen seit den 80er Jahren.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 15.10.2015.

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