Gericht
Alkoholisierter Autofahrer nun in Kaufbeuren vor Gericht

Von einem 'Riesenknall' wurde eine Neugablonzer Familie an einem Mai-Morgen des vergangenen Jahres aus dem Schlaf gerissen: Ein Autofahrer war in einer Rechtskurve geradeaus gefahren, über einen Bordstein geschanzt und hatte den Zaun des Anwesens durchbrochen.

Anschließend sammelte der Fahrer Trümmerteile seines Wagens ein und brauste davon. Der heute 38-Jährige, der damals laut Gutachten mit mindestens 0,34 Promille alkoholisiert war, erhielt in der Folgezeit einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Im Einspruchsverfahren vor dem Amtsgericht kam jetzt die Richterin aufgrund einer deutlich geringeren Schadenssumme als ursprünglich angenommen statt der Straßenverkehrsgefährdung nur zu einer fahrlässigen Trunkenheit im Straßenverkehr. Gleichwohl fiel die Geldstrafe im Urteil um 15 Tagessätze höher aus im Strafbefehl.

Dies lag daran, dass im Strafbefehl offenbar ein Delikt vergessen worden war, denn Wegfahren nach einem Alkoholunfall ist laut Gesetz nicht nur eine Unfallflucht, sondern auch eine vorsätzliche Trunkenheit am Steuer.

Den ganzen Beitrag über das Gerichtsverfahren und das Urteil finden Sie in der Allgäuer Zeitung vom 18. Februar 2013 (Seite 27).

Die Druckausgabe der Allgäuer Zeitung erhalten Sie im ganzen Allgäu

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