Betreuung
Aitranger Rat schafft mehr Kapazität im Kindergarten: Neue Gruppe für Kleinkinder

Einstimmig hat der Gemeinderat Aitrang beschlossen, im Kindergarten «Kunterbunt» eine neue Kleinkindergruppe für zwei- bis dreijährige Kinder einzurichten. Ebenso einstimmig wurde beschlossen, die Mindestbuchzeit für den Besuch des Kindergartens von 3 bis 4 Stunden auf 4 bis 5 Stunden täglich zu erweitern. Die im Kindergartenjahr anfallenden Buchungsstunden wurden zwischen Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen im Verhältnis 45:55 festgelegt.

Bürgermeister Jürgen Schweikart erinnerte daran, dass die Gemeinde die vom Landratsamt geforderte Bedarfserhebung bereits sehr früh durchgeführt hat. Diese Erhebung habe den Bedarf für eine neue Kleinkindergruppe ergeben. Derzeit sind bereits sechs Kinder für die neue Gruppe der zwei- bis dreijährigen gemeldet. In ihr würden die Kinder an zwei Vormittagen während drei Stunden betreut.

Nochmals durchgerechnet

Aufgrund der bereits stattgefundenen Vorbesprechung hatte die Verwaltung nochmals die einzelnen Gestaltungsmöglichkeiten durchgerechnet und gegenübergestellt.

Die Erhöhung der Mindestbuchungszeit sei von der Verwaltung unter anderem vorgeschlagen worden, um die Wettbewerbsfähigkeit des Kindergartens gegenüber anderen Einrichtungen zu erhalten, wo dies bereits Standard sei, hob Schweikart hervor.

Dies sei insbesondere auch deshalb wichtig, weil die Kinderzahlen im kommenden Jahr zurückgingen. Des weiteren hätten die Kindergartenkräfte dann mehr Zeit für gute pädagogische Arbeit. Auch sei es ein Beitrag zur Zufriedenheit der Eltern mit der Einrichtung.

Defizit wird gesenkt

Auf Nachfrage aus dem Gemeinderat zeigte der Bürgermeister auf, dass derzeit vier Aitranger Kinder eine integrative Gruppe benötigten. Damit wird der vom Ministerium für Integrative Kindertagesstätten geforderte Anstellungsschlüssel von 10,0 eingehalten und wurde auch so beschlossen. Laut Verwaltung wird durch diese Beschlüsse eine Kostendeckung von 55 Prozent erreicht. Das jährliche Defizit kann auf 134438,73 Euro (2922,58 Euro pro Kind) gesenkt werden.

Musiker werden unterstützt

Laut Bürgermeister Schweikart hat die Musikkapelle Huttenwang mitgeteilt, dass sie sich entschlossen hat, drei Jungmusikerinnen neu einzukleiden, nachdem sie in die Stammkapelle aufgenommen werden. Nachdem keine Trachten mehr vorhanden sind, belaufen sich die Kosten auf 3.230 Euro.

Entsprechend dem Grundsatzbeschluss des Gemeinderats aus dem Jahr 2005 votierten die Räte einstimmig für einen Zuschuss von 20 Prozent (646 Euro) zur Trachtenneubeschaffung. Bürgermeister und Räte bedauerten jedoch, dass in der Jugendkapelle derzeit nur noch 30 Aitranger zwischen elf und 21 Jahren mitspielen. Aus Huttenwang seien keine Jugendlichen mehr dabei. Dies sei dem besseren Zusammenwachsen der beiden Orte nicht sehr zuträglich, wurde festgehalten.

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