Kempten
Ärzte bestreiten Verharmlosung des Eingriffs

Im Prozess um den Tod eines Patienten haben die beiden angeklagten Ärzte bestritten, den Mann nicht ausreichend über die Risiken eines operativen Eingriffs aufgeklärt zu haben. "Ich habe ihm deutlich gemacht, dass die Operation einen tödlichen Verlauf haben könnte", sagte einer der Angeklagten heute vor dem Landgericht Kempten. Die 62 und 50 Jahre alten Mediziner müssen sich wegen Körperverletzung mit Todesfolge verantworten.

Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft wurde der Patient über die Erfolgsaussichten des Eingriffs getäuscht. Gemeinsam nahmen die beiden Ärzteim Herbst 2006 in der Lindauer Klinik bei dem 50 Jahre alten Patienten eine Leberzelltransplantation vor. Kurz darauf verstarb der Mann an Multiorganversagen. Der Prozess wird Mitte Dezember fortgesetzt.

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