Steingaden
Acht Nationen auf Steingadener Eis

Beim 12. Speedway-Rennen in Steingaden hat alles gepasst: Das Wetter hatte ein Einsehen mit den 4000 Zuschauern. Nur für Lokalmatador Christoph Kirchner aus Lechbruck lief es nicht ganz so gut: Er holte sich trotz der guten Bedingungen nur den zwölften Platz, nachdem er nach einem Sturz hinterherfahren musste.

Topfavorit holt den Sieg

Rund um die 314 Meter lange Bahn scharten sich knapp 4000 Zuschauer, um die spannenden Verfolgungsrennen zu beobachten, und sahen gebannt den 20 Rennläufen zu. Insgesamt 20 Fahrer gingen dort an den Start, Sieger wurde wie im Vorjahr Topfavorit Franky Zorn aus Österreich vor dem Russen Anton Zmaga und Günter Berger aus Deutschland. Der Finne Antti Aakko gewann den Preis der Gemeinde Steingaden.

20 Zentimeter Natureis

Das große Ereignis begann bereits am Vorabend mit dem Eisspeedway-Stammtisch im beheizten Festzelt an der Rennbahn. Seit November bereitete sich der MSC Steingaden auf das Großereignis am Dreikönigstag vor, und es war alles bestens organisiert. Auch die Rennstrecke war mit einer mehr als 20 Zentimeter dicken Natureisschicht in einwandfreiem Zustand.

Im Fahrerlager wurden die 500-Kubikzentimeter-Maschinen mit den langen Spikes auf den Wettkampf vorbereitet und die Motoren vorab auf Betriebstemperatur gebracht. Dazu hat jedes Team seine eigene Methode entwickelt, die Zuschauer durften dabei im Zelt zuschauen.

Die Rennläufe starteten mit den Ausscheidungs- und Qualifikationsläufen der Nachwuchsfahrer. Dabei gingen acht junge Fahrer aus Russland, Österreich, der Schweiz und Deutschland an den Start. Der junge Russe Anton Zmaga qualifizierte sich dabei für die Finalläufe und belegte am Ende im Gesamtergebnis einen beachtlichen zweiten Platz.

Begleitet von der Musikkapelle Steingaden marschierte das internationale Fahrerfeld mit Fahrern aus Russland, Österreich, Finnland, Tschechien, Polen, Holland, Schweden, Schweiz und Deutschland auf der Rennbahn ein und wurde dem Publikum vorgestellt. Anschließend ging es an den Start.

Pech für Lokalmatador

Mit Pech begann das Rennen für den Lokalmatador Christoph Kirchner (Lechbruck am See), der seine sportliche Heimat beim MSC Steingaden fand. Nach einem Sturz in der ersten Runde war für den 21-Jährigen das Rennen zunächst beendet. Doch später stieg er wieder ein und erreichte am Ende noch den zwölften Platz.

Die drei punktbesten Fahrer Franky Zorn (A), Antti Aakko (FIN), Anton Zmaga (Rus), sowie Christoph Kirchner (D) bestritten im Anschluss einen Sonderlauf um den Preis der Gemeinde Steingaden. Diesen jagte der Finne Aakko dem Gesamtsieger Franky Zorn in einem spannenden Finalrennen ab.

Zufrieden und ebenso stolz blickte Günter Schmidmair, Vorsitzender des MSC Steingaden, auf das sportliche Großereignis zurück: «Meine Clubkameraden hatten alles gut vorbereitet und alles lief genau nach Zeitplan, dafür danke ich allen Helfern.»

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