Energieversorgung
Acht Millionen für das Stromnetz im Westallgäu

Die Weichen für ein neues Kapitel in der Geschichte der Stromversorgung des Westallgäus sind gestellt: Die Stadt Lindenberg und acht Gemeinden haben mit den Vorarlberger Kraftwerken eine Absichtserklärung zur Gründung einer gemeinsamen Stromnetzgesellschaft unterzeichnet. Seit mehr als zwei Jahren haben die Gemeinden und die Vorarlberger Kraftwerke über die Zukunft der Stromnetze verhandelt und am Ende fast überall einstimmige Beschlüsse gefasst. Zusammen mit den Vorarlberger Kraftwerken Vkw betreiben die Kommunen künftig das Westallgäuer Stromnetz. An der neuen Gesellschaft werden die Vkw mit 50 Prozent, die Stadt Lindenberg sowie die acht Gemeinden in Form eines Zweckverbandes mit jeweils 25 Prozent beteiligt sein.

Die Investition soll sich rechnen: Die Vkw hat - unabhängig vom Ertrag der Netzgesellschaft - eine Mindestverzinsung von 7,5 Prozent (in den ersten fünf Jahren), beziehungsweise fünf Prozent (weitere 15 Jahre) zugesagt. Sitz der neuen Gesellschaft wird die Betriebsstelle in Lindenberg sein.

Den ganzen Bericht über die geplante Stromnetzgesellschaft, an der die Gemeinden Lindenberg, Weiler-Simmerberg, Scheidegg, Heimenkirch, Hergatz, Oberreute, Opfenbach, Sigmarszell und Balderschwang beteiligt sein sollen, finden Sie in Der Westallgäuer vom 28.01.2014 (Seite 27).

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