Feier
Abschluss an Berufsfachschulen für Hauswirtschaft und Kinderpflege Kaufbeuren

'Lernen hat bittere Wurzeln, aber es trägt süße Früchte. Sie ernten heute die Früchte ihrer Arbeit' – mit diesen Worten begrüßte Schulleiter Studiendirektor Hans Etzler 36 frischgebackene Kinderpflegerinnen, 25 Hauswirtschaftshelferinnen und 23 Hauswirtschafterinnen (darunter zwei junge Männer).

Er bedankte sich bei den Schülern für ihre Strebsamkeit, ihre Ausdauer und ihr angenehmes und freundliches Verhalten.

Kaufbeurens Bürgermeister Gerhard Bucher griff diesen Dank auf. Als Vertreter des Sachaufwandsträgers versprach er, die Stadt werde die wertvolle Arbeit der Berufsfachschulen weiterhin bestmöglich unterstützen.

Unübersehbar sei zum Beispiel, dass die Schule dringend eine neue Aula benötige. Bucher ermunterte die Absolventen: 'Sie werden in unserer Gesellschaft gebraucht.' Er betonte, dass vor allem die Arbeit mit Kindern eine gewisse Berufung voraussetze.

Zum zweiten Mal führte die Berufsfachschule für Kinderpflege Prüfungen für externe Bewerberinnen durch. Ein junger Mann und eine Frau dürfen sich über einen erfolgreichen Abschluss freuen und die Berufsbezeichnung 'staatlich geprüfter Kinderpfleger/in' führen. Die externen Bewerber müssen zur Prüfung antreten, ohne zuvor an einer Fachschule unterrichtet worden zu sein.

'Uns ging es da viel besser', lobte Ebru Congar, die Schulsprecherin, ihre Lehrer und hob besonders die häufige Erarbeitung von Lerninhalten im Lernteam hervor. Die außergewöhnlichen Leistungen einiger Schüler würdigte die stellvertretende Schulleiterin Frau Ulrike Devries.

Den von der Regierung von Schwaben verliehenen Staatspreis erhielt Laura Koch, staatlich geprüfte Kinderpflegerin, mit einem Notendurchschnitt von 1,20.

Über einen Sachpreis freuten sich die Kinderpflegerinnen Sarah Winten, Nicole Reiter, die staatlich geprüften Hauswirtschaftshelferinnen Elisabeth Resch und Michaela Zacherl und die staatlich geprüfte Hauswirtschafterin Anna Kolb.

Devries erinnerte an die Worte des österreichischen Zukunftsforschers Robert Jungk: 'Die Welt kann verändert werden. Zukunft ist kein Schicksal'. Das gelte insbesondere für die Tätigkeit in Kindertagesstätten, Krippen und Horten.

Auch die Hauswirtschaft gewinne in der Gesellschaft immer größere Bedeutung. Sie schaffe Lebensqualität in Schulmensen, Mehrgenerationenhäusern, Patientenhotels und Bildungseinrichtungen.

Anknüpfend an das Motto der vorausgegangenen Andacht 'Lebe deinen Traum', berichtete Andreas Döhla, staatlich geprüfter Hauswirtschafter, von seinen Zukunftsplänen: Über den Besuch der Technikerschule möchte er seinen Weg mit dem Ziel Hotelmanagement fortsetzen.

Mitschülerinnen wiederum würden nach Technikerschule und der dort erworbenen Hochschulreife ein Studium der Ernährungswissenschaften anstreben.

Die Feierstunde wurde durch die Abschlussklassen mit Gesang, Flöten- und Gitarrenspiel sowie der Aufführung des Theaterstücks vom Prinzen, der alles hat, musikalisch und künstlerisch gestaltet. Nicht zuletzt rührte ein stimmungsvoller Auftritt der versammelten Lehrerschaft manche Schülerinnen zu Tränen.

Der Elternbeirat beteiligte sich mit einem Grußwort des Vorsitzenden Marcus Gerling, mit Rosen für jede Absolventin und bereitete einen Umtrunk zum Ausklang der Abschlussveranstaltung vor.

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