Special Wirtschaft im Allgäu SPECIAL

Kampagne
Abi? Hab i! Und was jetzt?

Gleich studieren? Oder erst mal Jobben und ein bisschen Geld verdienen? Ein paar Monate ins Ausland? Oder einfach nach jahrelangem Pauken für eine Weile abhängen? Diese Fragen stellen sich die meisten Absolventen des doppelten Abiturjahrganges 2011. Dass weitere Alternativen bestehen, darauf weist die Kampagne «Abi? Hab i!» der Schwäbischen Wirtschaft hin. Zwischen Vollzeitstudium und Facharbeiterausbildung gibt es heute vielfache Kombinationsmöglichkeiten von betrieblicher Ausbildung und Studium. Gestern fand dazu eine Informationsveranstaltung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben am Kemptener Hildegardis-Gymnasium statt.

Tolle Situation

«Es ist für uns eine tolle Situation, dass wir bei dieser Kampagne die Unternehmen im Boot haben», freute sich Friedhelm Rennhak, IHK-Geschäftsfeld Aus- und Weiterbildung. Denn zu den ganzen theoretischen Erklärungen über Ausbildungswege in den Firmen kommen die Informationen aus der Praxis hinzu. So waren in Kempten die Unternehmen Liebherr, Dachser, die Sparkasse Allgäu und für die Gastronomie das Parkhotel Oberstdorf mit dabei.

Ebenfalls mit von der Partie war die Hochschule Kempten. Deren Präsident, Professor Dr. Robert F.

Schmidt, wies auf die schon seit einiger Zeit bestehende Möglichkeit hin, Theorie und Praxis zu verbinden, etwa durch ein «Studium mit vertiefter Praxis» oder einem Verbundstudium mit sowohl einem Hochschul- als auch einem Berufsabschluss.

Fachkräfte sichern

Warum bemüht sich nun die heimische Wirtschaft vermehrt um Abiturienten? «Das hängt sicher mit dem Thema Fachkräftesicherung zusammen», erklärt Rennhak. Denn der Kampf um die besten Köpfe hat längst begonnen. Und Firmen nehmen für viele Führungspositionen immer noch lieber selbst herangezogenen Nachwuchs als reine Theoretiker von der Universität, vor allem im technischen Bereich.

Auf das Abitur muss also nicht zwangsläufig nur ein Studium folgen. Dieses Denken müsse nicht nur in die Köpfe der Schüler und Lehrer rein, sondern auch in die der Eltern, sagte Regina Lindig von der IHK.

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