53 Feuerwehrmänner und eine einzige Dame

Leeder | hoe | Erstmals seit längerer Zeit gibt es in Leeder wieder eine Feuerwehrdame. Natalie Rabl wurde bei der Jahresversammlung im Bergcafé zusammen mit Patrick Rabl, Markus Waldhör und Ferdinand Wetzel neu in den Kreis der Aktiven aufgenommen. Bei der Zahl ihrer Einsätze konnte die Freiwillige Feuerwehr Leeder einen Rückgang verzeichnen. Wie Kommandant Martin Guggenmos informierte, musste die Truppe 30 Mal ausrücken, ein Jahr zuvor waren noch 39 Einsätze zu verzeichnen gewesen (siehe Kasten).

In einer Übung getestet wurde mittlerweile auch die vom Landkreis bereitgestellte mobile Sirenenanlage. Dabei stellte man fest, dass sie nicht für den Einsatz an einem zentralen Ort geeignet ist sondern man mit der Anlage durch die Straßen fahren muss. Grundsätzlich zufrieden ist zwar Jugendwart Joachim Andres mit dem Engagement seiner 14 Feuerwehranwärter, denn sie beteiligten sich mit gutem Erfolg an Übungen und Wettbewerben. Sehr enttäuschend war hingegen die Resonanz auf eine mit großem Aufwand vorbereitete Informationsveranstaltung für 'Neueinsteiger'. Von 120 eingeladenen Jugendlichen erschienen nur sechs, immerhin fünf von ihnen konnte man dann für die Jugendgruppe gewinnen.

Aus dem Vereinsleben der 148 Mitglieder berichtete Vorsitzender Florian Hagenbusch. Heraus ragten die Beteiligungen am Markt in Leeder, eine Radltour, ein Vereinsausflug an den Bodensee und das Grillfest. Neu gewählt wurde in der Versammlung Florian Wieland zum Schriftführer. Sein Vorgänger Günter Kaufmann erhielt für seine 13-jährige Tätigkeit im Vorstand eine Urkunde und ein Abschiedsgeschenk überreicht. Zum Ehrenmitglied ernannt wurde Alois Guggenmos.

Bürgermeister Erwin Karg bedankte sich in seinem Grußwort nicht nur für die gute Zusammenarbeit sondern auch dafür, dass die Feuerwehr Leeder in seinen sechs Amtsjahren keine 'überzogenen Forderungen' gestellt habe. Kreisbrandmeister Johann Hagenbusch informierte die Versammlung über die 'integrierte Leitstelle', die im April auch für Landsberg ihre Arbeit aufnehmen soll. Eindringlich warnte er davor, im 'Eifer des Gefechtes' nach einer Alarmierung bei der Fahrt zum Feuerwehrhaus oder zum Einsatz die notwendige Vorsicht außer Acht zu lassen. An Hermann Nieberle verlieh er dann für 25-jährigen aktiven Dienst das Feuerwehrehrenzeichen des Innenministers. Verwundert zeigten sich die Leederer Feuerwehrleute in einer Anfrage darüber, dass man zwar schon 'praktisch einsatzbereit gewesen sei' aber trotzdem nicht zu einem Großbrand in den schwäbischen Nachbarort Lengenfeld gerufen wurde. Kreisbrandmeister Hagenbusch erläuterte, dass die dort zuständige Leitstelle die oberbayerischen Nachbarn nicht mit im Alarmierungsplan habe, obwohl sie schon mehrfach darauf hingewiesen wurde. Umgekehrt sei das aber sehr wohl der Fall.

Aktuelle Informationen über die Einsätze und das Vereinsgeschehen hält die Feuerwehr Leeder im Internet bereit und zwar unter der Adresse

www.Feuerwehr-Leeder.de

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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