Gerichtsurteil
445.000 Euro Defizit: Krankenkassen müssen für Standortprovisorium von Christoph 17 in Durach nicht zahlen

Mit dem Rettungshubschrauber Christoph 17 werden Tag für Tag Leben gerettet, in der öffentlichen Wahrnehmung geht es derzeit aber nur um Probleme bei der Standortsuche. Gestern gab es mit der Zustellung eines Gerichtsurteils dabei eine erneute Zuspitzung: Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) bleibt möglicherweise auf knapp 450.000 Euro sitzen, da die Krankenkassen die Kosten für das Standortprovisorium am Flugplatz Durach nur zu einem kleinen Teil übernehmen wollen.

Das Rote Kreuz baute die Übergangslösung im Auftrag des Rettungszweckverbandes Kempten, als klar war, dass der Helikopter nach einem Umbau des Klinikums Kempten dort nicht mehr stationiert werden konnte und keine andere Dauerlösung gefunden wurde. 890.000 Euro kosteten der Hangar samt Tankstelle sowie Container für das Personal und eine Zufahrtsstraße.

Die Kassen weigerten sich letztlich, die 890.000 Euro für eine Übergangslösung zu zahlen. Sie überwiesen 165.000 Euro. In einem Schiedsspruch sprach Ivo Moll, Präsident des Verwaltungsgerichts Augsburg, dem Roten Kreuz lediglich weitere 280.000 Euro zu. Die Hilfsorganisation wollte freilich das verbleibende Defizit in Höhe von 445.000 nicht akzeptieren. Sie klagte gegen den Schiedsspruch - und verlor.

Mehr über das Gerichtsurteil und ein Kommentar von Peter Januschke, finden Sie in der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 04.02.2015.

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