Veranstaltung
3.000 Besucher beim Familienfest im Memminger Stadtpark

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Unter dem Motto «Spaß, Spiel, Sport» veranstaltete der Verein «Freunde der Landesgartenschau Memmingen» zum zehnten Mal sein Familienfest. Heuer wurde das bunte Programm erstmals kompakt an einem Tag durchgezogen.

Rund 3000 Besucher nutzten die vielfältigen Mitmach-Angebote an verschiedenen Stationen im Stadtpark Neue Welt und verfolgten die sehenswerten Darbietungen auf der Seebühne inklusive Disco-Tanz für die Kleinen.

Zum zweiten Mal dabei waren auch Simone und Gerhard Klemm mit ihren Söhnen Kasahun (9) und Eyasu (6). Ehrensache für die beiden äthiopischen Adoptivsöhne, die vor zweieinhalb Jahren nach Memmingen kamen, dass sie alle Stationen mitmachten. Ob tauchen, Springen auf dem Bungee-Trampolin, Radfahren oder DLRG-Schlauchbootfahren: Alles wurde mit Begeisterung mitgenommen.

Das Tauchen war der Renner für Kasahun, er zeigte keine Scheu im 1,5 Meter tiefen, 22 Grad warmen Rundbassin und auch Eyasu überwand sich schließlich mit Hilfe von Tauchlehrer Rudolf Mantel. Der große Bruder lehnte zwar den Bobbycar-Parcours bei der Polizei ab (<< Da bin ich schon zu groß >>), dafür reihten sie sich wieder zu zweit geduldig in die endlose Schlange zum Bungee-Springen ein.

Bis zu neun Metern ging es dort in die Höhe, inklusive Loopings - Kommentar von beiden: << Das war super! >> Auch Mutter Simone Klemm fand die Vorstellung auf dem LGS-Gelände einfach toll: << Wir sind zum zweiten Mal dabei, unsere Kinder können sich hier so richtig austoben. >>

Sich austoben und locker abtanzen konnte der Nachwuchs dann auf der Seebühne bei fetziger Discomusik. Mittendrin wieder die beiden Neu-Memminger aus Afrika. << Das können sie >>, so ihre Mutter, << sie treiben eh viel Sport, von Fußball, Judo bis zum Fechten >>.

Entspannte Vereinsvorsitzende

Claudia Knoll, Vorsitzende des Vereins << Freunde der Landesgartenschau >>, äußerte sich zufrieden über die 3000 Besucher der Veranstaltung. << Die Verkürzung auf einen Tag musste sein >>, sagte sie. << Die Nebenkosten werden immer höher, ansonsten wäre das bei freiem Eintritt aus dem Ruder gelaufen. Ich sitze hier ganz entspannt - ein Tag weniger, und es hat trotzdem gereicht >>, meinte sie.

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