2,3 Millionen Euro fließen in den Hallenbadausbau

Kaufbeuren | mab | Die schon seit längerem diskutierte Modernisierung des Kaufbeurer Hallenbades wird nun konkret: Der Verwaltungsausschuss genehmigte bei der Haushaltsdebatte die Bereitstellung von 2,3 Millionen Euro für den Ausbau der Einrichtung am Berliner Platz. Die Planung läuft derzeit, Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU) kann sich die Einrichtung einer Sauna bereits schon in diesem Jahr vorstellen. Bislang gibt es keine Sauna in dem Bad, was allgemein als Nachteil angesehen wird. Der Ausbau des Bades an sich ist für 2009 vorgesehen. Wirtschaftsreferent Siegfried Knaak verwies auf die Planung eines externen Büros, dessen 'Rund-um-sorglos-Paket' knapp fünf Millionen Euro gekostet hätte. 'Das wäre zu teuer', meinte er. Darum wurde bei der Stadt eine abgespeckte Version überlegt. Eine Million Euro sind deshalb in etwa für mehrere Saunabereiche im Gespräch. Wobei Knaak betont, dass keine 'Saunalandschaft' entstehen soll.

Preise sollen stabil bleiben

Hintergrund ist der, dass das Kaufbeurer Bad weiterhin ein 'Familienbad' sein soll, das im Vergleich zu den großen Freizeitbädern wesentlich günstiger bleiben wird. Bislang zahlt eine vierköpfige Familie, wenn sie das sogenannte Punktesystem nutzt, für drei Stunden Baden 6,76 Euro. 'Das ist im Vergleich zu anderen Einrichtungen ausgesprochen günstig.' Ohne Punktesystem fielen 9,60 Euro an, was immer noch nicht teuer sei.

'Wir wollen auch nach dem Ausbau günstig bleiben, lediglich ein moderater Preisanstieg soll kommen', erläutert Knaak weiter. Im Punktesystem sollen die Kosten für die besagte vierköpfige Familie und drei Stunden Badezeit maximal zehn Euro betragen. Über die steigenden Eintrittspreise könnten die Umbauarbeiten aufgefangen werden. Bis 2000 hatte das Hallenbad pro Saison rund 100 000 Gäste, derzeit sind es lediglich 85 000. 'Wir wollen die Zahlen in jedem Fall wieder über 100 000 bringen.' Das soll auch durch den Ausbau des Badbereichs vonstattengehen. Dass eine Rutsche kommen soll, ist nichts Neues. Nun aber wird diskutiert, dass diese womöglich im Innenbereich 'startet' und im bereits bestehenden Außenbereich endet. Dieser soll aber von der Fläche her vergrößert und zum Teil auch überdacht werden. Ein weiterer Teil der Sanierung dreht sich um das Thema Energie, deren Verluste durch bauliche Maßnahmen minimiert werden könnten - was langfristig Kosten verringert und dafür sorgen soll, dass die Eintrittspreise weiterhin günstig bleiben, so Knaak.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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