23-Jähriger war sofort tot

Lindau | mb | Erste Ergebnisse der Obduktion des tot aufgefundenen Vermissten liegen vor: Der 23-Jährige hatte Kontakt mit einem Zug und erlitt dabei 'massivste Kopfverletzungen', an denen er sofort starb. Unklar ist noch, wo der junge Mann sich aufhielt, nachdem er das Feuerwehrfest verlassen hatte. Die Leiche des Wasserburgers, der zwei Wochen vermisst war, hatten Polizisten am Dienstag gefunden (wir berichteten).

Der Körper des 23-Jährigen wurde in der Gerichtsmedizin der Ulmer Universitätsklinik obduziert. Die Verletzungen, so Christian Owsinski von der Polizeidirektion Kempten, ergeben eindeutig, dass er 'Kontakt mit einem Schienenfahrzeug' hatte. Die 'massivsten Kopfverletzungen' seien sofort tödlich gewesen. Außerdem stehe fest, dass er durch den Kontakt mit dem Zug gestorben sei. Will heißen: Es ist auszuschließen, dass er von einem Dritten gegen den Zug gestoßen wurde. Die Polizei geht von einem 'tragischen Unglücksfall' aus.

Allerdings gibt es bei der Rekonstruktion des Zeitablaufs vor dem Unglück noch Lücken. Der junge Mann verließ das Feuerwehrfest in Hoyren gegen 2 Uhr. Der erste Zug, der danach die Bahntrasse Richtung Kempten passierte, kam erst gut drei Stunden später um 5.32 Uhr. Derzeit ermittelt die Kripo die Züge, um dort nach Spuren des Unfalls zu suchen, die genauere Rückschlüsse auf den Hergang erlauben.

Was den unklaren Zeitraum zwischen 2 und 5.30 Uhr angeht, sucht die Polizei nach wie vor Zeugen, denen in der Nacht von Samstag, 3. November, auf Sonntag, 4. November, auf dem Weinbergweg zwischen Hoyren und Bodolz eine Person aufgefallen ist. Denkbar wäre, dass der junge Mann beim Bismarckdenkmal nahe der Unglücksstelle eine Pause machte.

Hinweise unter (0 83 82) 91 00.

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