Kaufbeuren
19 Parteien buhlen um Gunst der Kaufbeurer

Elf Direktkandidaten und 19 Parteien buhlen in Kaufbeuren um die Gunst der Bürger bei der Bundestagswahl. Am 27. September wird sich zeigen, wer wie viele Stimmen erhalten hat. Wer jetzt schon weiß, wem er sein Vertrauen schenken will, kann bereits Briefwahlunterlagen im Rathaus anfordern und seine beiden Kreuzchen machen.

Wahlberechtigt sind in Kaufbeuren 31670 deutsche Staatsbürger, die mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten ihren Lebensmittelpunkt in der Wertachstadt haben. Sie alle erhalten in den kommenden Tagen ihre Wahlbenachrichtigungskarten. Wer bis einschließlich 5. September keine bekommen hat, sich aber dennoch wahlberechtigt fühlt, soll sich schnell im Bürgerbüro melden.

Auf den Karten ist ersichtlich, in welchem der 38 Wahlbezirke der Empfänger wählen darf. Wer am Wahltag verhindert ist, kann seine Stimmen per Briefwahl abgeben. Auch dafür ist die Wahlbenachrichtigungskarte wertvoll. Auf ihr befindet sich nämlich ein bereits vorgefertigter Antrag für die Briefwahl. Wer diesen ausfüllt und ins Bürgerbüro mitbringt, erhält seine Briefwahlunterlagen dort gleich ausgehändigt.

Erledigen kann man dies auch im Internet. Auf der Seite der Stadt (www.kaufbeuren.de) befindet sich bereits ein Link für die Beantragung der Unterlagen. Mit Adresse, Geburtsdatum, Wahlbezirks- und Wählerverzeichnisnummer (beides auf der Wahlbenachrichtigungskarte zu ersehen) kann der Antrag abgeschickt werden. Die Briefwahlunterlagen kommen dann zu Hause an.

Wer kein Internet hat und sich auch sonst nicht selbst um die Briefwahlunterlagen kümmern kann, hat die Möglichkeit, eine Vollmacht auszustellen und sich die Stimmzettel von einem Verwandten oder Bekannten besorgen zu lassen. Der Antrag hierfür befindet sich ebenfalls auf der Wahlbenachrichtigungskarte. Allerdings weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass jeder nur für maximal vier andere Personen Wahlunterlagen erhält.

Damit soll ein Missbrauch verhindert werden.

Wahlberechtigt bei der Bundestagswahl sind ausschließlich deutsche Staatsbürger, auch die, die im Ausland leben. Sie müssen in der deutschen Gemeinde, in der sie zuletzt drei Monate am Stück gelebt haben, ihre Wahlunterlagen beantragen. Im Kaufbeurer Rathaus gingen bereits 20 solcher Anträge ein. Sie kommen aus der ganzen Welt, zum Beispiel aus Argentinien, China, Spanien oder der Schweiz, berichtet Wahlsachbearbeiterin Christa Schönhaar. Weitere Anträge aus dem Ausland sollten schnellstmöglich, spätestens jedoch bis 6. September, gestellt werden, damit die Unterlagen rechtzeitig verschickt werden können.

Alle ausgefüllten Stimmzettel müssen am Wahltag bis spätestens 18 Uhr im Kaufbeurer Rathaus eingetroffen sein. Für einen reibungslosen Ablauf am 27. September sorgen die Hände von 400 Helferinnen und Helfern. Diese sind laut Bruno Dangel von der Abteilung Öffentliche Ordnung, bereits eingeteilt. Was die Bundestagswahl der Stadt genau kostet, lässt sich derzeit nicht genau berechnen. Im Haushalt sind für die Europawahl, die bereits im Juni stattfand, und die Bundestagswahl zusammen 36000 Euro eingeplant.

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