1400 Bürger wandern rund um Lindenberg

Lindenberg | do | Die Hunde sind nicht mitgezählt, wenn Walter 'Charly' Probst von 1400 Teilnehmern beim 30. Internationalen Volkswandertag in und rund um Lindenberg spricht. Er hat diesen und mindesten 25 weitere Wandertage in den Jahren zuvor organisiert und ist mit dem Ergebnis zufrieden. 'Obwohl wir zu den ganz guten Zeiten weit über 2000 Wanderer zählten.'

Es ist enorm, was und wer sich ab dem frühen Sonntagmorgen alles auf einen der drei zur Wahl stehenden Wege von sechs, elf oder zwanzig Kilometern Länge in und um Lindenberg herum macht. Um sechs Uhr stehen schon die Ersten da, ganz begierig darauf, loszulaufen. Aber: Um sieben Uhr ist Startzeit und bis mittags sind nach und nach alle auf der Strecke. Besonders auffallend: die gute Laune, die die Wanderer versprühen. Sie haben diese gute Laune teilweise von weither mitgebracht. Beispielsweise Elisabeth und Siegfried Reiter sowie Angelika und Karl-Heinz Eberle, die aus Augsburg angereist sind. Sie sind um vier Uhr morgens aufgestanden, damit sie um 7.30 Uhr auf der Piste sein konnten. Fast zeitgleich machen sich Anneliese und Wolfgang Fischer auf den Weg, begeistert gezogen von ihren Hunden Fridolin und Charly.

Walter Probst freut sich, dass so viele Gruppen am Wandertag teilnehmen: 'Unser Wandertag genießt einen sehr guten Ruf in der Wanderszene'. Viele Wanderfreunde kommen als ganze Busladung an. Aus Rothenburg ob der Tauber, Traunreut, aus Österreich und aus der Schweiz kommen sie angefahren, um sich Lindenberg zu erwandern. 'Da sind Gruppen mit über 50 Personen dabei', sagt Probst nicht ohne Stolz.

Im TSZ-Heim geht es zeitweise heiß her. Bei Lothar Georgius, Hilma Maier und Hans Rimmele holen sich 1400 Wanderer ihre Startkarten ab, die sie an den Kontrollstellen persönlich vorzeigen und abstempeln lassen müssen. In der Wanderszene wird Schummeln nämlich nicht akzeptiert. An diesen Kontrollstellen ist auch jeweils eine 'Tränke' für die durstigen Kehlen der Wanderer eingerichtet. Georgius, Maier und Rimmele erklären die Strecken und beantworten viele Fragen. Im Zweifelsfall verweisen sie an Probst, der den ganzen Tag zur Stelle ist. Die ersten Wanderer sind um 9 Uhr schon wieder zurück. Manche bleiben und feiern am TSZ-Heim, an dem es ein Frühschoppenkonzert mit der Harmonie des TSZ gibt, ihren Marsch. Mittags findet die Siegerehrung statt. Die stärksten Gruppen werden zusätzlich ausgezeichnet. Charly Probst hat dafür statt Pokalen Puppen gekauft, was zum Tageswitz: 'Charly lässt die Puppen nicht tanzen, sondern wandern' führt. Eine davon geht als zweiter Platz an die Wanderfreunde Meckatz. Den ersten nehmen die Oberzeller und den dritten die Wanderfreunde aus Rothenburg ob der Tauber mit nach Hause.

Probst resümiert zufrieden: 'Es war ein sehr erfolgreicher Wandertag, alle waren begeistert von der Streckenauswahl und ich freue mich, dass der Tag als unfallfreier 30. Internationaler Wandertag in die TSZ-Geschichte eingeht.'

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