120 Einsätze für Lindenberger Feuerwehr

Von ANdreas Kreyer | Lindenberg 'Die Freiwillige Feuerwehr bewältigte im zurückliegenden Jahr 120 Einsätze', verkündete Kommandant Heribert Mayr bei der Generalversammlung der Floriansjünger. 'Abgesehen von einem noch ungeklärten Großbrand bei einem Wohn- und Geschäftshaus im Stadtbereich wurden wir von größeren Schadensereignissen in Lindenberg verschont' , so der Kommandant. Doch auch zum Großbrand des Netto-Marktes in Heimenkirch und des Gebäudes auf dem Laubenberg bei Grünenbach seien die Lindenberger ausgerückt. 'Insgesamt wurden wir zu 24 Brandbekämpfungen sowie zu 67 technischen Hilfeleistungen gerufen und leisteten neun Sicherheitswachen'.

Acht Neuzugänge

Leider habe es auch 20 Fehlalarmierungen gegeben, so Mayr. Angefangen habe das Jahr mit einem Hochwassereinsatz bei der Firma Bayernland. Doch auch bei der Wehr selbst gab es ein Hochwasserereignis. 'Bedingt durch einen defekten Dachabfluss wurden mehrere Räume des Feuerwehrhaues überflutet, und wir mussten mit viel Aufwand das Haus wieder trocken legen.' Mayr bilanzierte: 'Insgesamt wurden von den 82 Wehrleuten genau 8252 Dienststunden geleistet.' Erfreulich sei, dass man acht Neuzugänge in die Wehr zu verzeichnen habe. 'Dadurch bleibt die Mannschaftsstärke trotz des Ausscheidens von neun Leuten fast gleich wie im Vorjahr.'

Die Seniorenrunde, deren Leiter Herbert Merk ist, zählt 53 Mitglieder. 2. Kommandant Marcus Schneider und Michael Mayr gaben einen Rückblick der Einsätze. Brandbekämpfungen, Menschenrettung bei Verkehrsunfällen und Bränden, Hochwasserbekämpfungen, das Einfangen von 34 ausgebüxten Schweinen, Türöffnungen, Waldbrandeindämmung, Öl- und Fettspuren sowie ausgelaufenes Benzin beseitigen, Ausleuchtungen des Hubschrauberlandeplatzes beim Krankenhaus bildeten die Schwerpunkte der Einsatzpalette.

Kreisbrandrat Friedhold Schneider (Oberreute) würdigte die gute Arbeit der Wehr, die auch überörtlich tätig ist und für den gesamten Landkreis die Atemschutzausbildung übernimmt.

Zugleich gab er die neuen Richtlinien im Feuerwehrgesetz bekannt: Künftig dürfen die Wehrler bis zum 63. Lebensjahr ihren Dienst verrichten. Bisher war das nur bis 60 möglich. Zugleich appellierte Schneider dazu, verstärkt die Werbetrommel zum Eintritt in die Feuerwehr zu schlagen.

Dank vom Bürgermeister

Bürgermeister Johann Zeh gratulierte den Geehrten, überreichte ihnen ein Präsent und würdigte auch Kommandant Heribert Mayr, der dieses Amt seit zehn Jahren innehat. Zugleich sprach Zeh der Wehr seinen Dank aus.

'Das Festjahr der Stadt hat euch viele zusätzliche Arbeiten beschert, aber ich weiß, dass auf die Wehr immer Verlass ist.'

Landrat Dr. Eduard Leifert sagte: 'Seit 21 Jahren bin ich mit der Lindenberger Wehr verbunden. Früher als Bürgermeister von Lindenberg und danach als Landrat. Und immer war ich froh, wenn ein Jahr ohne schwere Unfälle bei der Wehr abgelaufen ist, denn sie haben oft schwierige Aufgaben zu bewältigen.'

Gute Zusammenarbeit mit Polizei

Die gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und Feuerwehr hob der Lindenberger Polizeichef Werner Simon hervor. 'Ohne die Mithilfe der Feuerwehr wäre vieles nicht machbar', so Simon. THW-Ortsvorsitzender Wolfgang Strahl lobte das gute Verhältnis zwischen THW und der Wehr. 'Das hat sich gezeigt, als unsere Jugendlichen mit der Feuerwehrjugend 1500 Sandsäcke miteinander gefüllt haben, die dann bei Bedarf sofort zum Einsatz gebracht werden können.'

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