100 Ideen vorgestellt

Lindenberg | pem | Gut 100 Vorschläge haben Lindenberger Bürger zur Entwicklung der Innenstadt erarbeitet. In einer Bürgerkonferenz im 'Löwen'-Saal wurden sie vorgestellt.

Im Oktober hatte die Stadt den 'Aufschwung Innenstadt' begonnen. Seitdem hatten sich Bürger in drei Arbeitskreisen getroffen und Ideen entwickelt. Die Bürgerkonferenz sollte eine 'Art Zwischenbilanz' sein, so Ingegerd Schäuble vom gleichnamigen Institut für Sozialforschung. Sie stellte die Ergebnisse mit ihrem Mitarbeiter Rudolf Saule vor.

Ein Schwerpunkt ist die künftige Entwicklung des Verkehrs in der Innenstadt. Unter dem Stichwort Fußgängerzone wird darüber seit vielen Jahren diskutiert. Alle drei Arbeitskreise wünschen sich eine Verkehrsberuhigung in der Hauptstraße. Wie weit die gehen soll, darüber sind die Vorstellungen freilich geteilt. Von einer Vermeidung des Durchgangsverkehrs über eine 6-Stundenkilometer-Zone bis hin zu einer Fußgängerzone reichen die Vorschläge. In die Verkehrsberuhigung könnte die Bahnhofsstraße einbezogen werden. Belebt werden könnte die Stadt grundsätzlich entlang zweier Hauptachsen, so ein Vorschlag aus den Arbeitskreisen. Die erste ist eine Verbindung zwischen Ober- und Unterstadt, die andere die Querverbindung zwischen dem neuen Kaufmarkt und dem früheren 'Opti'. Bauliche Veränderungen sollen die Passanten entlang dieser Achsen führen.

Die 100 Ideen wurden in der Bürgerversammlung überwiegend angenommen. Eine Diskussion trat Barbara Liebst los. Die Geschäftsfrau und frühere Stadträtin hatte sich konkretere Vorstellungen erhofft. Die Ideen seien das Gleiche, was vor Jahren im Stadtleitbild diskutiert wurde. 'Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Vorschläge zu einem Aufschwung beitragen', so Liebst. Ähnlich sieht es Dr. Georg Gruebel, der in allen drei Arbeitskreisen mitgearbeitet hat. Er forderte ein Gesamtkonzept, wie sich Lindenberg im nächsten Jahrzehnt entwickeln solle. 'Dieses Konzept sehe ich nicht' (Dr. Gruebel).

Das sei auch nicht Aufgabe der Arbeitskreise gewesen, erwiderte Helmut Popp. 'Laien haben hier ihre Vorstellungen eingebracht.' Die Vorschläge seien als Ideensammlung zu verstehen. Josef Thiel sprach ähnlich von einem 'Brainstorming'. Konkreter werden soll es in der nächsten Runde. Am 10. März sind die Lindenberger Bürger zu 'Projekt-Workshops' eingeladen. Dabei geht es dann um die Frage, welche Projekte Vorrang haben, welche Kosten sie verursachen, und wie sie umgesetzt werden können.

Protokolle aller Arbeitskreissitzungen, dazu eine vollständige Liste aller Vorschläge gibt es auf der Homepage der Stadt unter 'Aufschwung Lindenberg'.

Internet: www.lindenberg.de

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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