Facebook-Crash: Influencer/-innen waren in Panik

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  • hochgeladen von Fabian A. Dönges

Redaktioneller Hinweis: Dies ist ein Heimatreporter-Beitrag. Er spiegelt die Meinung des Verfassers wider.

Das soziale Netzwerk „Facebook“, welches als Konzern die Online-Dienste wie „Instagram“ und „WhatsApp“ betreibt, war am gestrigen Montag, den 04. Oktober 2021, stundenlang aufgrund einer „fehlerhaften Neukonfiguration“ für Milliarden Nutzer/-innen im Internet nicht erreichbar.

Ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wo das US-Unternehmen „Facebook“ unter der Leitung von Mark Zuckerberg und Sheryl Sandberg sowieso schon gehörig in der Kritik steht, weil eine frühere Facebook-Mitarbeiterin dem Konzern gerade im Rahmen einer Aussage vor dem US-Kongress vorwirft - Profit systematisch über Sicherheit zu stellen, kam es zu diesem recht immer noch unglaublichen „Mega-Online-Lockdown“.

Der Umstand, dass vor allem der Online-Dienst „Instagram“ offline gewesen ist, hat bei vielen Influencer/-innen eine regelrechte „Angstattacke“ ausgelöst.

Während viele Menschen den kurzen „Break“ der Online-Apps von Facebook ziemlich lustig fanden, verlor Mark Zuckerberg laut Angaben des US-Nachrichtensenders „Bloomberg“ innerhalb weniger Stunden rund 7. Milliarden Euro an Privatvermögen.

Der finanzielle Verlust dürfte Zuckerberg zwar nicht wirklich „jucken“, allerdings wäre ein längerer „Offlineday“ oder sogar Datenverlust für einige professionell agierende Influencer/-innen existenzbedrohend.

Einige Tausend Menschen in Deutschland, darunter auch ein paar Allgäuer/-innen, können mittlerweile von „Instagram“ hauptberuflich leben und sind Teil einer immer noch stetig wachsenden Onlineindustrie.

Wie elementar wichtig das sogenannte „Influencer-Marketing“ ist, zeigt zum Beispiel eine Studie des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW).

Demnach gaben 14. Prozent der befragten Marketing-Verantwortlichen aus verschiedenen Unternehmen an, dass sie im Jahr 2020 mehr als 100.000 Euro Budget für Influencer-Marketing-Kampagnen eingeplant hatten.

Bei 11. Prozent waren sogar über 250.000 Euro Budget für Influencer Marketing eingesetzt worden.

Der fehlerfreie Zugang zu Online-Diensten wie „Instagram“ hat also tatsächlich eine echte große wirtschaftliche und nebenbei natürlich auch eine gesellschaftliche Bedeutung. 

In vielen Entwicklungsländern sind die Online-Apps wie „WhatsApp“ sogar mit das einzige Kommunikations als auch Bezahlmodul und somit bis heute eine unverzichtliche Errungenschaft. 

Eines dürfte aber klar sein, so ein „technisches Problem“ könnte jederzeit wieder auftreten. Mit oder ohne Datenverlust. Auch die Gefahr von „Cyberterrorismus“ wird in den nächsten Jahren wahrscheinlich relevanter werden. 

Der Beruf des Influencers oder der Influencerin wird also immer eine gefährliche „Gratwanderung“ bleiben.

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