Klimawandel
Mit diesen Tipps sparen Sie CO2 im Alltag

Wer regional einkauft, tut Gutes für die Umwelt.
  • Wer regional einkauft, tut Gutes für die Umwelt.
  • Foto: Wellnhofer Designs / Shutterstock.com
  • hochgeladen von Max Power

Der Klimawandel als globale Gefahr betrifft jeden Menschen gleichermaßen. Durch ein bewusstes Verhalten kann jede Person ihren CO2-Ausstoß verringern. Damit leistet sie dazu bei, die möglichen negativen Auswirkungen des Klimawandels zu verringern.  

Klimafreundlicher Konsum

Für die Herstellung und den Transport von Produkten werden Energie und Ressourcen benötigt, die zum Ausstoß von Kohlendioxid führen. Die größte CO2-Ersparnis wird daher durch Konsumverzicht erreicht. Sich einen Gegenstand auszuleihen, ist besser als ihn sich zu kaufen und auch der Kauf von gebrauchten Gegenständen ist dem Neukauf vorzuziehen.

Bei Lebensmitteln ist der Transport einer der wichtigsten Posten in der Klimabilanz eines Produktes. Deshalb sind regional produzierte Nahrungsmittel fast immer klimafreundlicher als jene, die eine weite Distanz bis zum Einzelhandel zurücklegen müssen. Nicht zu vernachlässigen ist dabei der Zeitpunkt des Konsums: Nicht-saisonale Lebensmittel müssen, auch wenn sie lokal hergestellt wurden, energieaufwendig kühl gelagert werden, was einen hohen Ausstoß von CO2 zur Folge hat.

Verglichen mit anderen Lebensmitteln hat Fleisch eine besonders schlechte Klimabilanz: Das Tierfutter in Form von Futtersoja hat meist einen langen Weg aus den Tropen hinter sich, während hochwertiges Soja für den menschlichen Konsum größtenteils aus Europa stammt. Die Rodung von Regenwald für den Anbau von Tierfutter schadet der Umwelt zudem massiv. Proteinreiche Ersatzprodukte sowie Bohnen, Kichererbsen und Hülsenfrüchte können schnell in den Alltag integriert werden und führen zu einem deutlich geringeren CO2-Ausstoß.

Mobilität und Energie 

Neben dem Konsum sind Mobilität und Energieversorgung entscheidend für die persönliche CO2-Bilanz. Ökostrom aus erneuerbaren Quellen schadet der Umwelt weniger als konventioneller Strom und ist heute nur noch minimal teurer. Im Standby-Modus verbraucht jeder elektrische Gegenstand Strom, weshalb sie von der Steckdose getrennt werden sollten, wenn sie nicht in Benutzung sind. Kurzes Stoßlüften führt zu einem angenehmen Raumklima und verringert den Verlust von Heizungswärme und somit den CO2-Ausstoß.

Im Verkehr gilt, dass Verzicht die größte Einsparung von CO2 nach sich zieht. Kurze Strecken im Alltag sollten nach Möglichkeit zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, für weitere Distanzen sind Zug und Bus die klimafreundlichere Alternative gegenüber dem Auto oder Flugzeug. Wer eine Fahrgemeinschaft bildet, verbraucht weniger Kohlendioxid pro Kopf als Menschen, die alleine im Auto sitzen.

Kommentare

Kommentare sind deaktiviert.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen