"kein Verschwörungstheoretiker, Corona-Leugner oder Aluhutträger"
Michael Wendler entschuldigt sich bei RTL

Michael Wendler bei einem TV-Auftritt
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Michael Wendler (48) will nach Deutschland zurückkommen. Auf Instagram äußerte er sich zu dem, was in den vergangenen Wochen geschehen ist und entschuldigte sich bei RTL. Der Schlagersänger hatte Anfang Oktober überraschend angekündigt, aus der Jury der Show "Deutschland sucht den Superstar" auszusteigen, zum anderen verbreitete er wilde Theorien über die Corona-Krise. Er werfe der Bundesregierung vor, im Zuge der Corona-Pandemie "grobe und schwere Verstöße gegen die Verfassung" und das Grundgesetz begangen zu haben. Viele deutsche TV-Sender, darunter auch RTL, seien "gleichgeschaltet, politisch gesteuert". Ab sofort sei er auf einem neuen "Telegram"-Kanal zu erreichen. Die Plattform ist bei Verschwörungstheoretikern besonders beliebt. Andere Plattformen wie Instagram, Youtube und Facebook würden laut Wendler angeblich zensiert.

Nun verbreitete er sein neues Statement aber doch wieder auf Instagram. In seinen Storys sagte Wendler, er sei "kein Verschwörungstheoretiker, Corona-Leugner oder Aluhutträger": "Das Coronavirus gibt es. Das werde ich nicht leugnen, das wäre falsch und das habe ich auch nicht getan." Man könne ihn als "Corona-Realist" und "Pandemie-Maßnahmen-Skeptiker" bezeichnen. Er habe die Maßnahmen der Regierung zur Corona-Pandemie in Frage gestellt. "Jeder von uns sollte das Recht dazu haben."

"Schlimm, was Laura passiert ist"

Zudem erklärte Wendler in seinem Statement, dass er es als "äußerst schlimm empfand", was seiner Ehefrau Laura (20) widerfahren sei, die als selbstständige Influencerin arbeite. Viele Firmen hätten sich von ihr distanziert, so der Sänger: "Das kann ich nicht verstehen." Laura sei "ein eigenständiger Mensch mit eigener Meinung", so der 48-Jährige. Sie sei "völlig unpolitisch", habe zu den Maßnahmen "keine große eigene Meinung" und sich immer an die Vorgaben gehalten. Seine Frau habe nichts mit seinen Äußerungen zu tun, stellt er klar.

Weiter entschuldigte sich der Sänger bei RTL. Dass er ein Interview mit dem Sender abgelehnt habe, sei ein "großer Fehler" gewesen. Außerdem sagte er: "Es tut mir leid. Gleichschaltung war der falsche Ausdruck. Dafür möchte ich mich entschuldigen." Seinen Ausstieg bei "DSDS" begründetet er mit der Angst vor einem zweiten Lockdown: "Es ist unfassbar, was in Deutschland passiert. Der zweite Lockdown ist gekommen. Ich habe genau das befürchtet." Schon Anfang des Jahres sei er, als er mit Laura bei "Let’s Dance" war, betroffen gewesen. Wegen der Hotelschließungen hätte man ihn "auf die Straße geworfen". Dieses Ereignis habe ihn "sehr beunruhigt", da er in den USA lebe und in Deutschland kein Zuhause habe.

Am Ende seiner Videobotschaft kündigte Wendler zudem an: "Ich komme natürlich zurück nach Deutschland, ich bin nicht auf der Flucht." Er wolle wieder Konzerte geben und Musik machen. Ob seine Erklärungen ausreichen?

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