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"Hey, Hey, Söderlein, lass doch mal die Scheiße sein"
Kemptener Tätowierer Eugen Schreiner singt ein Lied für Markus Söder

Der Musiker und Tätowierer Eugen Schreiner schreibt über seinem Video: "Meine Wellerman Version an @markus.soeder, Danke dass sie so ambitioniert sind Herr Minister".
  • Der Musiker und Tätowierer Eugen Schreiner schreibt über seinem Video: "Meine Wellerman Version an @markus.soeder, Danke dass sie so ambitioniert sind Herr Minister".
  • Foto: Screenshot Eugen Schreiner
  • hochgeladen von Eileen Schwaninger

Seit Montag, 08. März dürfen auch im Allgäu wieder Läden und körpernahe Dienstleistungen ihre Arbeiten beginnen. Tattoo-Studios, Piercingstudios und (Wellness-) Massagesalons müssen aber weiterhin geschlossen bleiben, weil ihre körpernahen Dienstleistungen nicht medizinisch oder pflegerisch notwendig sind. Das stößt beim Musiker (Metal-Band "Nasvai") und Tätowierer Eugen Schreiner aus Kempten auf Unverständnis. Er hat dazu ein Video auf Facebook veröffentlicht, in dem er den Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder ("Söderlein") dazu aufruft: "Rauch doch lieber mal ein' rein und lass die Leute frei". Über 500 Likes gab es dafür bisher.

"Ein Lächeln in die Corona geplagten Gesichter zaubern"

"Ich hoffte, durch den sanften Witz (zumindest keine direkte Beleidigung) auf diesen Unsinn aufmerksam zu machen und gleichzeitig paar Lächeln in die corona-geplagten Gesichter zu zaubern", erklärt Schreiner sein Video auf Nachfrage von all-in.de.

Meine Wellerman Version an @markus.soeder Danke dass sie so ambitioniert sind Herr Minister #söder #wellerman #wellermansong

Gepostet von Eugen Schreiner am Samstag, 6. März 2021

Videobotschaft an den bayerischen Ministerpräsident Markus Söder

Mit der eigenen Wellerman-Version (ein aus Neuseeland stammendes Walfängerlied und Shanty, das zwischen 1860 und 1870 entstand) macht Schreiner seine Sichtweise zur aktuellen Corona-Situation deutlich. Der Tätowierer versteht die politischen Handlungen beim besten Willen nicht. "Wir sind besser ausgestattet als so mancherlei Arztpraxis", so Schreiner, der als Mitinhaber das Tattoo-Studio "Stechwerk" in Kempten betreibt.

"Es ist ein Schlag ins Gesicht", sagt der Tätowierer gegenüber all-in.de. Sein Team könne all das nicht verstehen. Er selbst sei kein Corona-Gegner, aber die Entwicklung der Politik im Moment ist aus seiner Sicht sehr besorgniserregend. Er erhofft sich, dass die Menschen genau hinsehen, was die Politiker mit ihrem "abgehobenen Maßnahmenzwang" machen und dieses auch mal kritisch hinterfragen.

Sein Wunsch an die Politik: Augenhöhe!

Schreiner würde sich von der Politik eine Begegnung auf Augenhöhe wünschen. Das bedeutet für ihn, das alle Beteiligten zu Wort kommen und man die Situation möglichst objektiv betrachtet. Ausschließlich die Inzidenzwerte zu betrachten, sei "eine Milchmädchenrechnung". 

Folgende Regelungen gelten seit Montag, 8. März 2021

Was gilt ab Montag in den Landkreisen mit einem Inzidenzwert von 50 bis 100?

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