Risikogebiete
Corona-Tests für Reise-Rückkehrer: Für diese Länder gilt eine Reisewarnung

Bereits an einigen deutschen Flughäfen stehen Corona-Teststationen für Reiserückkehrer bereit.
  • Bereits an einigen deutschen Flughäfen stehen Corona-Teststationen für Reiserückkehrer bereit.
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Urlauber, die aus Risikogebieten nach Deutschland zurückkehren, müssen sich auf Corona testen lassen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) kündigte die Pflicht am Montag an. Eine entsprechende Verordnung soll bereits in der kommenden Woche in Kraft treten. Rückkehrer aus den vom Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesenen, formellen Risikogebieten sind dann verpflichtet, sich unmittelbar nach der Rückkehr in Quarantäne zu begeben und sich einem Test zu unterziehen.

Die Quarantäne werde bei einem negativen Ergebnis aufgehoben, heißt es. Die Tests sollen nach aktuellem Plan zudem kostenlos sein. Doch welche Länder stehen überhaupt auf dieser ominösen Liste? Und welche davon sind überhaupt potenzielle Urlaubsziele für deutsche Touristen? Das RKI weist auf seiner Webseite mehr als 150 Länder aus, die derzeit als Risikogebiete eingestuft werden. (Stand: 28. Juli)

Darunter befinden sich naturgemäß auch zahlreiche Exoten wie Aserbaidschan, Kasachstan, oder auch Ruanda sowie der Tschad, die nur für wenige Deutsche als Urlaubsländer in Frage kommen. Doch bei genauerer Betrachtung befinden sich darunter doch einige Länder, die von Deutschen gerne angesteuert werden. Sogar in unmittelbarer Nachbarschaft gibt es ein Problemland: Der einzige EU-Staat auf dieser Liste ist derzeit allerdings nur Luxemburg.

Aber auch beliebte Mittelmeer-Länder wie die Türkei, Israel, Bosnien und Herzegowina aber auch Marokko sowie Ägypten werden dort aufgezählt. Ebenso gern angesteuerte Ziele wie Russland oder auch die USA können derzeit aufgrund der dortigen Einreisebestimmungen nicht touristisch aufgesucht werden, weswegen sich dorthin sowieso kein Urlauber verirren könnte.

Viele Fernreiseziele sind betroffen

Darüber hinaus gibt es jedoch einige beliebte Fernreiseziele, in die eingereist werden könnte, aber vor denen das RKI ausdrücklich warnt. Darunter fallen zum Beispiel Jamaika, die Vereinigten Arabischen Emirate, Mexiko, die Dominikanische Republik, Indien, Kuba oder auch die Malediven.

Für alle Reisenden gilt deswegen der dringende Aufruf: Informieren Sie sich auf der Webseite des RKI über die bestehenden Reisewarnungen. Nach der Rückkehr aus diesen Gebieten müssen Sie sich nach Inkrafttreten der Verordnung unverzüglich testen zu lassen.

Auswärtiges Amt rät von Reisen nach Barcelona ab

Von diesen formellen Reisewarnungen sind sogenannte Reisehinweise zu unterscheiden, die allerdings ebenso von offiziellen Institutionen ausgesprochen werden. Jüngst gab etwa das Auswärtige Amt bekannt, dass man von Reisen in die spanischen Touristenregionen an der Costa Brava und nach Barcelona Abstand nehmen sollte. Verpflichtende Corona-Tests oder verpflichtende Quarantäne sind jedoch hier nicht angeordnet. Es handelt sich also im weitesten Sinne um eine bloße Empfehlung, diese Gegenden nicht zu besuchen.

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