Wehr am Lechfall soll erhöht werden

Füssen | sza | Das Wehr am Füssener Lechfall soll um rund einen halben Meter erhöht werden. Denn seit Inbetriebnahme des neuen Wasserkraftwerks ist der Pegel im Lech gefallen, was zu Problemen geführt hat.

Der Ausbau des Wasserkraftwerks am Lechfall war in Füssen sehr umstritten, letztlich wurde er mit mehreren Auflagen genehmigt (wir berichteten). Inzwischen sind aber Probleme aufgetaucht, da durch einen erheblich vergrößerten Stollen mehr Wasser abfließt als in früheren Jahren: Der Pegel im Lech ist gefallen, so dass ein Altarm des Flusses kaum mehr Wasser führt. Zudem ist der Grundwasserspiegel unter einem angrenzenden Auwald gesunken, dies schädigt die Bäume. Außerdem ist es teilweise zu Beschädigungen am Ufer gekommen.

In einem ersten Vorgespräch beim Landratsamt Ostallgäu sprachen sich nun Behörden dafür aus, das Wehr am Wasserfall zu erhöhen, so dass der Lech wieder um 60 Zentimeter auf sein ursprüngliches Niveau angestaut werden kann. Ein detailliertes Konzept soll in den nächsten zwei Monaten ausgearbeitet werden. Kritiker des Ausbaus sehen ihre Befürchtungen bestätigt: Im Vorfeld sei immer wieder gewarnt worden, dass der größere Durchfluss des Kraftwerks nicht ohne Folgen blieben wird, sagt Peter Nasemann, Mitglied des ehrenamtlichen Naturschutzbeirats im Ostallgäu.

Von Seiten der Betreiber weist man dagegen daraufhin, dass seit Inbetriebnahme des neuen Kraftwerks fast 20 000 Tonnen Kohlendioxid eingespart wurden.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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