Pfand
Palettenweise falsche Flaschen landen bei Allgäuer Getränkeherstellern

Pfandflasche ist nicht gleich Pfandflasche: Vor diesem Problem steht zum Beispiel Schäffler Bräu aus dem Oberallgäuer Missen. Statt der genormten Standardflaschen verwenden nämlich immer mehr Brauereien sogenannte Individualflaschen. Das sind Flaschen mit Prägungen oder einer Form, die vom Standard abweicht. Diese Flaschen kommen als Leergut mitunter bei Schäffler an – und können dort nicht verwendet werden. <%IMG id='1038612' title='Pfandflaschen'%>

'Wir müssen diese Flaschen dann per Hand mühsam aussortieren', sagt Hanspeter Graßl, Inhaber von Schäffler Bräu. Im Jahr seien das rund 35.000 Flaschen, im Hof stapeln sie sich palettenweise. Dort bleiben können sie aber nicht.

'Da gibt es dann drei Möglichkeiten', sagt der Graßl: Entweder man findet einen Getränkehändler, der die Flaschen zurücknimmt und dafür die regulären acht Cent Pfand bezahlt. Oder – wenn das nicht klappt – man bietet die Flaschen spezialisierten Firmen an, die sie für drei Cent abholen.

Auch diese Firmen nehmen aber nicht alle Flaschen an. Vor allem Leergut ausländischer Brauereien landet deswegen im Glascontainer. 'Finanziell und vom Umweltgedanken her ist das natürlich die schlechteste Variante', sagt Graßl.

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