Gesundheit
Oooh! Mein Kopf! Was tun gegen den Kater?

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Feiern kann ganz schön weh tun. Hinterher. Vor allem, wenn die Faschingsparty gut war. Viele Allgäuer werden auch in diesem Jahr das eine oder andere Bier zuviel verfluchen, wenn sie am Morgen (oder Mittag) danach noch nicht abschätzen können, wann feste Nahrung Sinn macht.

Was hilft wirklich gegen Kater? Wir haben mit Allgäuer Barkeepern gesprochen. Die müssen es wissen, schließlich sind sie direkt am Ort des Geschehens. Andy und Tom von der Bloody Mary hilft.

Vor allem die Schärfe durch das Tabasco in diesem Drink sorge für einen klaren Kopf, sagt Tom. Ansonsten empfehlen die beiden Barkeeper vorbeugende Maßnahmen: Zwischendurch Wasser trinken beispielsweise.

Chefarzt Dr. Nis Nissen aus Immenstadt rät ebenfalls zu ausreichend Wasser, am besten schon während des Feierns und auch am nächsten Tag. Das heißt: Wasser trinken zwischen den alkoholischen Getränken hilft am nächsten Tag gegen den Katzenjammer. Von Bloody Mary hält Dr. Nissen nicht allzu viel. Es sei zwar möglich, dass sich man durch das Anheben des Alkoholpegels und die damit zusammenhängende Euphorisierung subjektiv besser fühlen könne. Aus medizinischer Sicht helfe es aber nicht, den Kater mit Alkohol zu bekämpfen.

Für den Mediziner spielt auch die Art des Alkohols eine Rolle, die man beim Feiern konsumiert hat. Minderwertige Alkohole und Alkohole, die in Fässern vergoren sind (z.B. Schnapps, Whiskey, Cognac), sorgen eher für einen ausgewachsenen Kater als hochwertiger und in der Flasche vergorener Alkohol.

Falls es mal doch vorkommt, dass Beschwerden auftreten, ist der Klassiker Aspirin nicht unbedingt die passende Medizin. Aspirin kann nämlich auf den ohnehin schon geschwächten Magen schlagen. Am besten hilft laut Dr. Nissen Ibuprofen mit ausreichend Wasser zum Verdünnen.

Dass manche Menschen einen Kater bekommen und andere nicht, hängt mit der jeweiligen körperlichen Beschaffenheit zusammen. So bekommen Menschen, die öfters Alkohol trinken, nicht ganz so schnell Beschwerden wie "Ungeübte". Auch die Ernähurng spielt eine Rolle. So hilft es, vor dem Feiern eine fettige Mahlzeit zu sich zu nehmen. Das eigene Körpergewicht ist ebenfalls wichtig: Je schwerer, desto mehr Alkohol verträgt man.

Wasser trinken, Mineralien, schwarzer Kaffee, Tortellini mit Schinken-Sahne-Soße, saure Gurken - das sind die Hausmittel der Menschen auf der Straße, die wir befragt haben. Ein weiterer Passant schwört auf ein spezielles Medikament aus der Apotheke, eine Anti-Kater-Pille, die man vor dem Feiern einnimmt und die dann den Kater verhindern soll.

Der abschließende Tipp, sowohl von den Barkeepern als auch vom Arzt: Wer absolut keinen Kater bekommen möchte, sollte sich beim Alkohol zurückhalten.

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