Oberallgäuer (44) gesteht: 78 Jahre alte Geliebte getötet

Von Kerstin PÄtzold | Oberstaufen Ein 44-jähriger Arbeiter aus dem Oberallgäu wird verdächtigt, eine 78 Jahre alte Urlauberin aus Hessen vergewaltigt und ermordet zu haben. Wie die Kriminalpolizei Kempten gestern mitteilte, nahm sie den Mann am vergangenen Wochenende unter dringendem Tatverdacht fest.

Der geschiedene Mann hatte die Rentnerin, die seit Jahren im Allgäu Urlaub macht, nach eigenen Angaben im Jahr 2006 beim Tanzen kennen gelernt. Bei gelegentlichen Treffen in Oberstaufen habe sich eine intime Beziehung entwickelt.

Anfang des Jahres war die verwitwete Frau erneut zur Schrothkur ins Allgäu gekommen. Wie der 44-Jährige aussagte, habe er sich am Abend des 16. Januar zunächst in einer Gaststätte mit der Rentnerin getroffen, bevor die beiden gegen 23.30 Uhr auf das Hotelzimmer der Urlauberin gegangen seien. Dort soll es nach Polizeiangaben zunächst zu einvernehmlichen Intimitäten gekommen sein. Als die Frau die sexuellen Handlungen beenden wollte, habe der Arbeiter aus dem Oberallgäu gegen den Willen der Frau den Geschlechtsverkehr erzwungen. Weil die 78-Jährige versucht hatte, sich zu wehren, habe der Mann sie massiv gegen die Brust und den Hals gedrückt. Erst als seine Bekannte sich nicht mehr rührte, habe er von ihr abgelassen. Ohne den Notarzt zu verständigen, machte sich der 44-Jährige auf den Weg nach Immenstadt. Zwei Stunden später meldete er sich bei der Polizei.

Bei seiner ersten Aussage sprach der Mann laut Polizei aber von einem natürlichen Tod der Frau. Die von der Staatsanwaltschaft Kempten angeordnete Obduktion ergab am vergangenen Freitag den Hinweis, dass die Frau eines gewaltsamen Todes gestorben sein könnte. Der Oberallgäuer wurde daraufhin noch am selben Abend mehrere Stunden von der Kripo Kempten vernommen und gestand den jetzt bekannten Vorgang. Vor der Haftrichterin wiederholte er sein Geständnis.

Mittlerweile sitzt der 44-Jährige in Untersuchungshaft. Ihm wird Mord sowie Vergewaltigung vorgeworfen. Die Ermittlungen dauern nach Polizeiangaben noch an.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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