Konzept
Neue Ideen fürs Kemptener Beginenhaus

Das Beginenhaus in der Burgstraße: Es sieht heruntergekommen aus und ist seit Jahren Gesprächsthema, ohne dass sich etwas geändert hätte.
  • Das Beginenhaus in der Burgstraße: Es sieht heruntergekommen aus und ist seit Jahren Gesprächsthema, ohne dass sich etwas geändert hätte.
  • Foto: Martina Diemand
  • hochgeladen von Pia Jakob

In die Diskussion um das Kemptener Beginenhaus kommt wieder Bewegung. Der Förderverein hat ein Nutzungskonzept für das denkmalgeschützte Gebäude-Ensemble ausgearbeitet und im Kulturausschuss vorgestellt. Er möchte das „Baudenkmal Beginenhaus“ an der Burgstraße zu einem Ort machen, wo man Stadtgeschichte nicht nur sehen und erleben kann, sondern auch Veranstaltungsräume einrichten. Den dahinterliegenden Nonnenturm will der Verein als Museum betreiben und ein Tagescafé einrichten.

Die neuen Ideen, die Vereinsvorsitzende Birgit Kata vorstellte, fanden bei Oberbürgermeister Thomas Kiechle und den Stadträten viel Beifall. Prompt beauftragten sie die Verwaltung, mit dem Verein ein Finanzierungs- und Betriebskonzept zu entwickeln. Noch vor den Haushaltsberatungen Ende des Jahres soll es stehen und dann debattiert werden. Bevor das marode Gebäude zu neuem Leben erweckt werden kann, müsste es allerdings saniert werden – was nach jüngsten Schätzungen sieben bis acht Millionen Euro kostet.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 11.04.2018.

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