Baustelle
Ex-Loch in Kempten: Ermittlungen gegen Schweizer Eigentümer wegen Betrugs eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Augsburg hat die Betrugsermittlungen gegen die Schweizer Eigentümer des früheren großen Lochs in Kempten eingestellt. Wie Staatsanwaltschaftssprecher Matthias Nickolai bestätigte, ließen sich die seinerzeit angezeigten Vorwürfe nicht ausreichend belegen.

Die Betrugsermittlungen hatten mit einer unbezahlten Rechnung begonnen. Es ging unter anderem darum, ob die Schweizer zahlungsunfähig waren, als sie ein Allgäuer Unternehmen mit Arbeiten an der berühmten Grube beauftragten.

Die Kemptener Ermittler hatten den Fall nach Monaten an die Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität abgegeben. Diese hat nun die Ermittlungen eingestellt. Damit ist das Tauziehen um die inzwischen verfüllte Grube, auf der längst ein Geschäftshaus stehen sollte, aber nicht beendet. Abseits des Strafrechts laufen Verfahren vor dem Verwaltungsgericht.

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