Prozess
Durch Kemptener Fußgängerzonen gerast: Dreieinhalb Jahre Haft für Autofahrer (30)

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„Wir wollen nicht den Eindruck erwecken, dass man durch Kempten rasen und Menschen gefährden kann und dann mit Bewährung davonkommt“, sagte der Vorsitzende Richter, Hanspeter Zweng, bei einer Verhandlung vor dem Kemptener Landgericht. Ein 30-Jähriger war unter anderem wegen versuchten Mordes angeklagt. Er war im Dezember vergangenen Jahres auf der Flucht vor der Polizei mit hoher Geschwindigkeit durch Kemptener Fußgängerzonen gerast. Dabei kam er auch an drei Passanten vorbei, die sich nach eigenen Angaben im letzten Moment in Sicherheit bringen konnten.

Es sei reines Glück gewesen, dass auf der rücksichtslosen Fahrt des Angeklagten niemand verletzt oder getötet wurde, sagte Richter Zweng in seiner Urteilsbegründung. Wer sich so verhalte, müsse „für lange Zeit im Gefängnis verschwinden“. Deshalb verurteilte die Kammer den 30-Jährigen zu dreieinhalb Jahren Haft wegen vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs. Das solle auch eine Mahnung an mögliche Nachahmer sein, sagte Zweng.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe unserer Zeitung vom 05.10.2018.

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