Gesundheit
Betreuungsgebiete der Hausärzte im Allgäu wachsen: Patienten bekommen die Quittung

Immer größer werden die Gebiete, die Hausärzte bei ihrem Bereitschaftsdienst betreuen müssen - auch im Allgäu. Das bedeutet, dass Patienten sich auf längere Wartezeiten einstellen müssen, wenn sie nachts oder am Wochenende ein gesundheitliches Problem haben.

Die Ursache für diese Entwicklung: Es gibt immer weniger Ärzte im ländlichen Raum, weil ältere aus dem Dienst ausscheiden und keine jüngeren ihren Platz einnehmen.

'Früher waren wir sechs Ärzte, die den Bereitschaftsdienst übernommen haben', erläutert etwa Dr. Horst Specker aus Fischen. Sein Gebiet besteht aus den so genannten Hörnerdörfern im südlichen Oberallgäu, also Balderschwang, Bolsterlang, Fischen, Obermaiselstein und Ofterschwang. Zum Versorgungsareal gehört auch noch Schöllang. Alle sechs Wochen hat Specker eine Woche Dienst.

Nun scheiden zwei Ärzte aus Altersgründen aus der Gruppe der Bereitschaftsdienstler aus. 'Deshalb schließt sich unsere Gruppe ab dem 1. April mit den Oberstdorfern zusammen', sagt Specker. Dann bestehe der Pool an Ärzten aus rund 25 Personen. 'Das bedeutet aber auch, dass die Patienten längere Wartezeiten einkalkulieren müssen.' Je nachdem, wo der Diensthabende nun wohnt.

Den ganzen Bericht über die Situation der Hauärzte und Patienten im Allgäu finden Sie in der Allgäuer Zeitung vom 08.02.2014 (Seite 25).

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Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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