Aufgepasst: Die Hexen sind los

Von Freddy Schissler | Kleinweiler-Hofen Warm anziehen sollte sich, wer sich am Samstag auf den Weg nach Kleinweiler-Hofen macht. Sicherlich, auch wegen der winterlichen Temperaturen am Abend. Das mit dem Warmanziehen ist zudem im übertragenen Sinn zu verstehen: Denn in Kleinweiler sind am Samstag die Hexen und andere Figuren der schwäbisch-alemannischen Fasnacht los - um 18.08 Uhr beginnt der Große Narrensprung, ein Nachtumzug mit 3500 Hästrägern. Ein wichtiges Ereignis im Faschingskalender wie uns zwei Gschnaidtweible, die in Kleinweiler mitlaufen, im Interview verrieten.

Frage: Die wichtigste Frage in diesen Tagen, in denen man mit Blick auf die anstrengenden Umzüge und feucht-fröhlichen Faschingsbälle keine körperlichen Schwächen zeigen darf: Tropft die Nase oder kratzt der Hals?

Gschnaidtweible Nr. 104: Momentan nicht, vor Fasching schone ich mich. Aber am Aschermittwoch bringe ich meistens keinen Ton mehr raus. Keine Ahnung warum.

In Kleinweiler heißt es, gehe beim Narrensprung der Bär ab. Was ist das Besondere an diesem Umzug?

Gschnaidtweible Nr. 94: Da es einer der ersten Umzüge ist, trifft man viele Bekannte anderer Zünfte. Außerdem stehen viele Freunde am Straßenrand, die man anständig mit Konfetti einreiben kann.

Was darf ein Gschnaidtweible mit den Zuschauern alles machen?

Gschnaidtweible Nr. 104: Es ist fast alles erlaubt, von Konfettiduschen, über Füße mit Kabelbindern (zur Not tun es auch Schuhbändel) zusammenbinden bis hin zu waghalsigen Pyramiden. Kann auch sein, dass wir mal einen netten Buben bis zum Ende des Umzugs (also in die nächstgelegene Bar) mitnehmen.

Welche Stärken muss ein Gschnaidtweible haben?

Gschnaidtweible Nr. 94: Ausdauer, Spaß am Fasching und einen guten Magen!

Weshalb sollte man sich den Narrensprung in Kleinweiler nicht entgehen lassen?

Gschnaidtweible 104 und 94: Erstens weil wir da sind; zweitens weil wir am Anfang vom Fasching ganz extrem gut drauf sind und drittens ist die Party danach immer super gut. Also, liebe AZ-Leserinnen und Leser: Wir sehen uns dann

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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