• 27. Dezember 2017, 10:49 Uhr
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Traumberuf
Wintersport-Helden der Nacht: Die Pistenraupenfahrer aus Bolsterlang

Unterwegs mit der Pistenraupe in Bolsterlang.
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Unterwegs mit der Pistenraupe in Bolsterlang. (Foto: Benjamin Liss)

Pistenraupe fahren. Mit der schweren Maschine den Schnee zur Seite pflügen. Wir haben Pistenraupenfahrer in Bolsterlang besucht und mit ihnen über diesen Kindheits-Traumberuf gesprochen.

Täglich rücken die drei Pistenraupen um 16:30 Uhr aus. Je nach Schneelage sind sie dann bis 1 Uhr nachts unterwegs. Die Pistenraupe verteilt den Schnee gleichmäßig über die Piste. Der sogenannte ,,Finisher'' (eine Fräse wie bei einem Häcksler) macht den Schnee eben und zieht die Piste glatt. Dabei entstehen auch die bekannten Rillen im Schnee.

Trotz der Technik mit Warnvorrichtungen und den Hinweisschildern an den Bahnen und Abfahrten kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Tourengeher und Wanderer bringen sich in der Nähe der Pistenraupe selbst in Lebensgefahr, so Pistenraupenfahrer Andreas Mossbrugger. Sie gehen zu nahe an das Windenseil der Raupen, das ohne Vorwarnung aus dem Boden herausschnellt. Trifft es einen Menschen, kann das auch tödlich enden.

Manche bedanken sich, dass wir sie darauf hinweisen. Viele sagen aber auch, dass sie es schon wissen, und machen einen blöd von der Seite an, erzählt Moosbrugger. Ich habe in den 22 Jahren, in denen ich den Beruf schon ausübe, Einiges erlebt.

Ausführliche Informationen zu den Bolsterlanger Pistenraupenfahrern finden Sie in der Donnerstagsausgabe des Allgäuer Anzeigeblattes vom 28.12.2017.

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