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Wie viel Gastronomie verträgt Kempten?

Untertags Restaurant, abends Cocktailbar: Die mexikanische Kette Enchilada setzt voll und ganz auf den Eventcharakter in der Gastronomie und hat bisher in Kempten damit großen Erfolg.
Untertags Restaurant, abends Cocktailbar: Die mexikanische Kette Enchilada setzt voll und ganz auf den Eventcharakter in der Gastronomie und hat bisher in Kempten damit großen Erfolg. (Foto: Matthias Becker)

In Kempten gibt es 157 Wirtschaften und Restaurants. Die Ausschankkonzessionen inclusive Cafés, Imbissständen und Bäckereien summieren sich sogar auf etwa 400. Die Betriebsanzahl ist nach Einschätzung von Fachleuten im Vergleich zu anderen Städten nicht überdimensional, wenn auch durchaus hoch. Wichtiger als die Anzahl der Wirtschaften und Restaurants ist aber das Sitzplatzangebot. Derzeit kommen allein auf dem Brauhausgelände 1.100 Plätze dazu und die ersten eingesessenen Wirte spüren das bereits beim Umsatz. Daher stellt sich die Frage: Wie viel Gastronomie verträgt Kempten?

Formal ist die Frage leicht zu beantworten, sagt der städtische Wirtschaftsreferent Dr. Richard Schießl: So viel der Markt hergibt. „Es gibt ein Niederlassungsrecht“, erklärt der Beamte, daher würden weder die Verwaltung städteplanerisch noch die Politik eingreifen. Schießl sieht es „eher als positives Signal“, wenn zusätzliche Wirte das unternehmerische Risiko eingehen, Lokale zu eröffnen. „Das spricht für die Zugkraft der Stadt.“ Die Grenze, wie viel Gastronomie Kempten verträgt und ob ein Restaurantkonzept aufgeht oder nicht, definiere „sehr deutlich der Markt“.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 16.04.2018.

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