Innenstadt
Kemptener Gerberstraße wird von Passanten kaum beachtet: Wie die Stadt das ändern möchte

In die Fußgängerzone biegen viele ab, wenn sie vom Zugpferd Galeria Kaufhof kommen und weiter einkaufen wollen. Ein Abstecher in die Gerberstraße ist selten.
  • In die Fußgängerzone biegen viele ab, wenn sie vom Zugpferd Galeria Kaufhof kommen und weiter einkaufen wollen. Ein Abstecher in die Gerberstraße ist selten.
  • Foto: Ralf Lienert
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Mit einer neuen Idee will das City-Management 2019 ein altes Problem angehen: die Belebung der Gerberstraße. Die kleine Einkaufsstraße in der nördlichen Innenstadt wird nämlich von Passanten links liegen gelassen. Selbst bei der langen Einkaufsnacht am vergangenen Samstag sei dieser Bereich „tot gewesen, obwohl in der Nähe ein Programm über die Bühne ging“, sagt City-Management-Geschäftsstellenleiterin Katinka Zimmer.

Nächstes Jahr will der Verein zumindest versuchen, mit Pop-up-Läden (wie jetzt in Oberstaufen), also Geschäften, die nach einer gewissen Zeit anderen Platz machen, die leer stehenden Flächen zu beleben. Geschäftsleute in der Gerberstraße wiederum haben andere Vorstellungen, damit ihre Straße nicht ganz abgehängt wird: Keine neuen Geschäfte am Stadtrand, die noch mehr Leute aus dem Zentrum weglocken, Parkplätze ringsum nicht auflösen und Galeria Kaufhof als Zugpferd halten.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 07.12.2018.

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