Kaufbeuren
«So können wir kein Spiel gewinnen»

Sechs Punkte wollte der ESV Kaufbeuren am Wochenende holen, sich Luft nach unten verschaffen. Ein mageres Pünktchen ist es letztlich geworden (2:3 n. V. in Weißwasser, 0.1 gegen Crimmitschau). Mit der Konsequenz, dass sich die Lage weiter verschärft hat.

Nach der Niederlage in Weißwasser blieb der Eishockey-Zweitligist im Heimspiel gegen Crimmitschau vieles schuldig. Vor allem im spielerischen Bereich. «Das war teilweise total daneben. Das geht nicht. So können wir kein Spiel gewinnen», schimpfte Trainer Ken Latta. Die richtige Einstellung habe einigen Spielerin gefehlt, monierte der Coach. So manchem Zuschauer wird diese Erklärung kaum reichen: Fehlpässe, zu wenig Durchschlagskraft, Ideenarmut und kaum Bewegung im Überzahlspiel. Die Liste der Ärgernisse war lang am Sonntag.

Doch woran liegt es, dass dem ESVK zum Ende der Saison scheinbar die Puste ausgeht? Müdigkeit und konditionelle Mängel schließt Latta aus. Dass der Kader zu dünn ist, um den Ausfall von Leistungsträgern wie Wehrstedt und McFeeters zu kompensieren, gesteht der Trainer zumindest teilweise ein.

Gerade im Überzahlspiel habe man die beiden Stürmer schmerzlich vermisst. Latta: «Trotzdem ist das keine Entschuldigung für die Leistungen einiger Akteure.»

Im Kampf um die Play-offs wird das Eis immer dünner: Dresden hat mit einem Sieg den Rückstand verkürzt. Bei einem Spiel weniger liegen die Eislöwen nur drei Punkte hinter dem ESVK auf Rang elf. (ses)

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