Buchloe
Piraten scheitern an überragendem Torwart

Auch im Heimspiel gegen den ERC Sonthofen gab es für den ESV Buchloe nichts zu erben: Vor 500 Zuschauern - rund die Hälfte davon Anhänger der Bulls aus dem Oberallgäu - zogen die Pirates mit 0:3 (0:0/0:2/0:1) den Kürzeren. Nach dem Schlusspfiff wurde die Buchloer Eishalle zur schwarz-gelben Partyzone: Auf dem Eis und der Tribüne feierten Spieler und Fans der Gäste lautstark den Einzug in die Meister-Playoff-Runde.

Pirates-Trainer Norbert Zabel sah sein Team nach der Begegnung als einen gleichwertigen Gegner: «Wir hatten viele Chancen. Aber der überragende Zellhuber im Tor der Sonthofener hat heute den Unterschied gemacht».

Zu harmlos in Überzahl

Gegen den ohne die drei Topstürmer Zdenek Cech, Patrick Bernier und Marc Sill angetretenen Playoff-Anwärter zeigte Zabels Team aber wieder einige spielerische Schwächen, vor allem in Überzahl agierten die Piraten geradezu harmlos. Ausgiebig Zeit, um ein Powerplay aufzuziehen, hatten die Buchloer im ersten Drittel, als Sonthofens Fabian Sing eine Fünf-plus-Spieldauerstrafe wegen eines unkorrekten Checks erhielt. Sven Curmann und Peter Westerkamp prüften den starken Keeper Thomas Zellhuber ohne wirkliche Torgefahr. Im Startdrittel, das arm an Höhepunkten war, hatte Gästestürmer Michael Grimm in der 20. Minute noch eine Möglichkeit mit einer schönen Direktabnahme.

In der 28. Minute nutzten die Sonthofener ihrerseits eine Überzahlmöglichkeit nach einer Fünf-plus-Spieldauerstrafe für Bastian Simmler. Einen überlegten Pass des Deutsch-Tschechen Pavel Vit, Sohn des gleichnamigen früheren Buchloer Trainers, verwertete der Nikolai Varianov zur 1:0-Gästeführung. Die Buchloer waren hierbei zu sorglos: Matthias Ziegler hätte kurz vorher beinahe ein «Short-Hander»-Tor erzielt, Zellhuber war die Scheibe durchgerutscht, er konnte aber noch kurz vor der Torlinie klären. Blitzschnell hatten die «Bulls» dann ihren Angriff vorgetragen. Zwei Minuten später verpasste wieder Ziegler nach einem Alleingang den Ausgleich allein vor Zellhuber.

Der Buchloer Druck wurde nun größer und der erste Sturm mit Ziegler, Westerkamp und Tom Fortney schnürte die Gäste in ihrer Abwehrzone ein. Als sich die «Bulls» endlich lösen konnten, machte sich Vit auf und davon und vollendete zum 2:0 (37.). Zehn Minuten vor Spielende scheiterte Westerkamp nach einem Konter erneut frei vor Zellhuber.

Ansonsten bekamen die Buchloer im Schlussabschnitt von den unter Verbandsaufsicht leitenden Schiedsrichtern zu viele Strafen, um den Spieß noch einmal umdrehen zu können. Viele der Hinausstellungen waren jedoch kleinlich bis nicht nachvollziehbar.

Verteidiger Tomas Gulda aufseiten der Gäste traf kurz vor Schluss mit einem Schlagschusstor zum entscheidenden 3:0 (53.). Fritz Hessel im Buchloer Tor war dabei machtlos, zeigte aber sonst eine gute Leistung.

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