Sonthofen
Im ersten Drittel vom Gegner überrollt

Bereits nach 14 Minuten war das Heimspiel des ERC Sonthofen gegen den EC Pfaffenhofen in der Eishockey-Bayernliga gelaufen: 5:0 führten die Gäste und im Sonthofer Fanblock brandete ein Pfeifkonzert auf. «Ich habe volles Verständnis für die Enttäuschung der Fans», sagte Trainer Christoph Hadraschek. Im ersten Drittel wurden die Sonthofer von den mit nur 13 Spielern angereisten Pfaffenhofenern regelrecht überfahren. Wie bereits bei der 3:9-Niederlage gegen Memmingen, musste die junge Sonthofer Mannschaft bereits in den ersten Minuten Gegentreffer hinnehmen. «Danach waren die Spieler verkrampft und haben weitere Fehler gemacht», so Hadraschek. Der Trainer glaubt aber trotz der zwei deutlichen Niederlagen weiterhin an die Qualität seiner Mannschaft. «Wir haben nicht von einem Wochenende auf das andere das Eishockeyspielen verlernt.» Die Bulls hatten dem Gegner nicht viel entgegenzusetzen, die Pfaffenhofener konnten nach Belieben kombinieren. Die knapp 400 Zuschauer im Stadion reagierten mit heftigen Pfiffen und waren alles andere als erfreut, dass die Mannschaft so wenig Gegenwehr zeigte. So dauerte es bis ins zweite Drittel, ehe der ERC durch Michael Grimm nach Zuspiel von Pavel Vit das erste Tor erzielen konnte. In Unterzahl verwandelte Fabian Sing eine Vorlage von Nicolai Varianov und Patrick Bernier zum 2:5-Anschlusstreffer. Aber die Freude hielt nur kurz an, denn Pfaffenhofen konnte nochmals ein Tor erzielen und führte zur zweiten Drittelpause mit 2:6.

Im letzten Drittel konnte der EC Pfaffenhofen 51 Sekunden nach Wiederanpfiff einen weiteren Treffer erzielen. Mit einem Tor in Überzahl stellte der ERC Sonthofen den 3:7-Endstand her. Als Fazit des Wochenendes gilt: «Ganz schnell abhaken und auf die nächste Woche konzentrieren.». Denn nun müssen die Punkte wieder auf das Konto des ERC wandern, um das angestrebte Saisonziel nicht aus den Augen zu verlieren.

«Wenn man umfällt, muss man wieder aufstehen», sagte Christoph Hadraschek. «Aber wir müssen schnell wieder aufstehen.» Am Freitag trifft die Mannschaft um 20 Uhr zuhause auf den ESV Buchloe. Der Coach fordert vollen Trainingseinsatz: «Wir müssen unter der Woche hart arbeiten. Es wird auf jeden Fall ein schweres Spiel.»

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