Karate
Gold und Silber auf der Deutschen Meisterschaft für das 1. Kemptener Karate Dojo im TV Kempten

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Riesenfreude und großen Jubel gab es am vergangenen Wochenende beim 1. Kemptener Karate Dojo im TV Kempten. Mit Sarah Hehl und Kevin Schinköthe standen gleich zwei Athleten bei der Deutschen Meisterschaft in Erfurt auf dem Podest. Hehl wurde Deutsche Meisterin, Schinköthe Vizemeister und Johannes Haggenmiller verpasste Bronze nur ganz knapp. Auch die weiteren Kemptener Starter zeigten super Leistungen.

Die Altersklassen Jugend (2000/01), Junioren (1998/99) und U21 (1995/96/97) trafen sich am vergangenen Wochenende in der Erfurter Leichtathletikhalle, um in den Disziplinen Kata (Scheinkampf) und Kumite (Freikampf) Deutschlands Beste zu suchen. Die Beste im Kata Einzel der Jugendlichen ist Sarah Hehl.

Die Duracherin musste lediglich in der ersten Runde etwas zittern, als sie nach einem Sprung in der Kata Empi wackelte. Sie gewann jedoch trotzdem 3:2 und steigerte sich danach Runde um Runde. Ihre nächsten drei Gegnerinnen bezwang sie klar mit 5:0, 4:1 und 5:0. Im Halbfinale stand sie Nadine Seif aus Limburg gegenüber. Doch auch hier ließ Hehl mit der Kata Gojushiho Dai ihrer Gegnerin keine Chance und schaffte den Sprung ins Finale.

Gut eingestellt und super vorbereitet von ihrem Trainer Jayson Schinköthe präsentierte sich Sarah Hehl auch im Finale mit der schwierigen Kata Gankaku in Topform und überzeugte die Kampfrichter. Mit 4:1 entschied sie das Duell gegen Natalia Kerlin aus NRW für sich und holte sich damit zum ersten Mal den Deutschen Meistertitel. Die Freude darüber war bei ihr und allen Kemptenern riesig. Anteil an diesem großen Erfolg hat natürlich auch Hehls langjähriger ehemaliger Trainer Axel Krusch vom Karateverein Durach/Weidach.

Ganz stark in Form war einmal mehr Kevin Schinköthe. Der 15-Jährige dominierte seinen Pool im Kata Einzel der Junioren und schlug seine Vorrundengegner in überzeugender Manier allesamt mit 5:0. Auch im Halbfinale gegen Yannick Drescher aus Bergisch-Gladbach ließ er nichts anbrennen und sicherte sich mit der Kata Unsu das Finalticket. Dort traf er wie in den vergangenen Jahren so oft auf den Berliner Morris Tellocke.

Aufgrund von kleinen Unsicherheiten in der Finalkata Gankaku musste sich Schinköthe jedoch geschlagen geben und so wurde er nach zwei Titeln und drei dritten Plätzen in den vergangenen fünf Jahren auf der DM heuer erstmals Zweiter.

Eine Medaille ganz knapp verpasst hat Johannes Haggenmiller. Der 15-Jährige trat im Kumite der Jugendlichen bis 70 Kilo an und gewann seinen ersten Kampf mit 3:1. In der zweiten Runde machte er es erstmals spannend, lag bis zwei Sekunden vor dem Ende mit 2:4 zurück und platzierte dann einen Fußschlag zum Kopf seines Gegners, der ihm drei Punkte und damit den Sieg bescherte. Im Viertelfinale unterlag Haggenmiller dem späteren Deutschen Meister.

In der Trostrunde konnte er seinen ersten Kampf wieder 3:1 gewinnen und stand somit im 'kleinen Finale' um Platz drei. Dort lieferte er sich mit Philipp Bürkle aus Niedersachsen ein spannendes Duell und lag bis kurz vor Schluss mit 4:3 vorne, ehe Bürkle noch einen Fußschlag platzieren konnte. So musste sich Haggenmiller knapp geschlagen geben und wurde Fünfter.

Gute Leistungen zeigte auch Juanita Klimm. Die 13-Jährige war in Kata und im Kumite (-47 Kilo) qualifiziert. Im Kata Einzel gewann sie ihr erstes Duell klar mit 5:0 und unterlag dann der späteren Zweiten. Auch im Kumite verlor sie gegen die spätere Vizemeisterin, erkämpfte sich über die Trostrunde aber noch Platz sieben.

Tom Magnus (Kata Junioren) und Christian Hepting (Kata U21) lieferten ebenfalls eine tolle Leistung ab, mussten sich aber in der Vorrunde geschlagen geben.

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