Eishockey-Pressemitteilung
ESC Kempten gewinnt in Fürstenfeldbruck mit 7:6 nach Verlängerung

Über die zwei gewonnenen Punkte glücklich sein oder sich über den einen verlorenen ärgern, diese Frage konnte man sich nach dem Spiel der Sharks bei den Crusaders durchaus stellen. Nach einem spielerisch überlegenen Drittel mit etlichen großen Chancen hätte man eigentlich mit 4:0 in die erste Pause gehen müssen, vermutlich wäre das auch schon vorentscheidend gewesen. Zu überlegen waren die Allgäuer die durch Oppenberger und Hornak mit zwei Toren führten.

Einer der wenigen Konter brachte dann den schmeichelhaften Anschlusstreffer für die Brucker, der ihnen für das zweite Drittel deutlich mehr Elan verlieh. Und so ging es hoch und runter mit insgesamt 6 Toren und einer 5:4 Führung für die Oberbayern nach 40 Minuten. Erneut David Hornak, der wieder ein starkes Spiel machte, und Tobias Epp trafen zwischenzeitlich für die Illerstädter. Im letzten Spielabschnitt nahm Kempten das Spiel wieder an sich und glich durch Adrian Kastel-Dahl zum 5:5 aus.

Nach einem Kniecheck musste Tobias Epp dann verletzt das Eis verlassen, wie lange er den Sharks fehlen wird ist noch nicht bekannt. In der folgenden numerischen Überlegenheit drängte der ESC auf die Entscheidung fing sich aber, wieder nach einem Konter, das 6:5 ein, besonders ärgerlich das es in eigener Überzahl fiel. Die Minuten verstrichen und Kempten musste die letzte dann nach einer Strafe mit einem Mann weniger spielen. Trotzdem gelang in einem Kraftakt noch der erhoffte Treffer, erneut Kastel-Dahl traf wenige Sekunden vor Spielende zum mehr als verdienten Ausgleich. Auch die ersten drei Minuten der folgenden Verlängerung bestritt Kempten mit einem Mann weniger aber routiniert und clever. Als dann endlich wieder ausgeglichene Mannschaften auf dem Eis standen dauerte es nicht lange bis Alexander Henkel den Siegtreffer erzielte und seinem Team den zweiten Punkt sicherte.

Fazit: aufgrund der spielerischen Überlegenheit, vor allem im ersten Drittel ein verlorener Punkt, auf-grund der Spannung und vielen Unterzahlsituationen gegen Spielende aber durchaus auch zwei gewonnene.
Somit sind die Sharks nun punktgleich mit dem EC Ulm-Neu Ulm auf dem dritten Platz. Spannender kann es also vor dem Winterclassic am Sonntag gegen die Donau Devils gar nicht sein. Eisho-ckeyfans können sich schon jetzt auf ein großes Spektakel freuen.

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