Sonthofen
Zu schwach für starken Gegner

Wenn ein Volleyballspiel mit 0:3 (16:25, 14:25, 14:25) nach 57 Minuten verloren geht, bleibt normalerweise am Tag danach ein tiefes, schwarzes Loch zurück, das gefüllt ist mit Ratlosigkeit. Bei den Bundesliga-Volleyballerinnen des Allgäu-Teams Sonthofen ist nach der Niederlage in Vilsbiburg «die Stimmung gedämpft, aber es besteht kein Grund zur Panik», sagt Co-Trainer Andi Schwarz. Gegen einen übermächtigen Gegner sei die Qualität seiner Mannschaft einfach nicht gut genug gewesen, bringt es der 48-Jährige auf den Punkt.

In der vergangenen Wochen habe die Mannschaft sehr gut trainiert und sei sehr motiviert nach Vilsbiburg gefahren. Doch die Sonthoferinnen hätten einfach nicht ins Spiel gefunden, «weil vor allem die Abwehr der Gastgeberinnen überragend war». Gegen schwächere Mannschaften würden ein paar Punkte in Serie reichen, um den Gegner zu verunsichern und das Match zu drehen. «Doch diesen Gefallen hat uns ein cleveres und super spielendes Team nicht getan», sagt Schwarz. Das nackte Ergebnis sei zwar vernichtend. Aber so schlecht seien die Sonthoferinnen gar nicht gewesen.

Schwache Annahme

«Wir haben alles versucht, aber Vilsbiburg war in der Annahme, im Block und Angriff sowie in der Abwehr einfach besser», resümiert Oksana Roppel, mit 34 Jahren die älteste Spielerin im Sonthofer Team. Aufgrund der schwachen Annahme sei es schwierig gewesen, druckvolle Angriffe vorzubereiten. Und wenn Lina Meyer, Hana Kovarova oder Carina Steckenleiter den Vilsburger Block doch einmal überwanden, «verhinderte die starke Abwehr des Gegners, dass wir punkteten», sagt Roppel. «Wir haben die taktischen Vorgaben zu wenig umgesetzt und zu viele Fehler gemacht», lautet ihre Analyse nach dem «bisher schlechtesten Match in dieser Saison».

Dass die Mannschaft im nächsten Heimspiel am Mittwoch, 2. Dezember, gegen den Köpenicker SC gefordert ist, weiß auch Co-Trainer Schwarz. «Gegen Köpenick müssen wir gewinnen und ich gehe davon aus, dass das klappt», meint der 48-Jährige. «Wir werden aus diesem Loch herauskommen», verspricht Oksana Roppel. Das Spiel in Vilsbiburg vergessen, weiter hart arbeiten und gegen Köpenick zwei Punkte holen, lautet das Rezept der 34-Jährigen, vor dem nächsten Heimspiel.

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