Zoll: Alles über 10 000 Euro angeben

Allgäul feß l Gegen einen Mann aus Slowenien hat die Polizei ein Bußgeldverfahren eingeleitet, da er bei einer Zollkontrolle in Lindau den Beamten sein Sparbuch mit 110 000 Euro verschwiegen hat (wir berichteten). 'Bargeld oder Bargeld gleichgestellte Zahlungsmittel über 10 000 Euro müssen entweder auf Nachfrage oder zuvor in einem Formular angegeben werden', erklärt Hagen Kohlmann, Pressesprecher des Hauptzollamts in Ulm.

Dies sei immer der Fall wenn man in ein Drittland (also nicht EU-Land), reise. 'Das ist in der Geldwäscheverordnung so festgelegt', sagt Kohlmann. Man wolle so verhindern, dass beispielsweise Drogengelder in andere Länder geschafft werden können. 'Das Mitführen höher Geldmengen ist nicht strafbar, nur wenn man es bei einer Kontrolle verschweigt wird es mit einem Bußgeld geahndet', sagt der Pressesprecher.

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