Allgäu
Winterurlaub ist der Renner

Nachgefragt Bei Bernhard Joachim Die Bilanz der ersten neun Monate des Jahres ist erfreulich für den Tourismusverband. Die Gästeankünfte im Allgäu sind um 5,1 Prozent gestiegen, die Zahl der Übernachtungen um ein knappes halbes Prozent. In ganz Bayern sind die Zahlen dagegen um 1,5 Prozent zurückgegangen. Wir haben mit Bernhard Joachim über die kommende Wintersaison gesprochen.

Herr Joachim, wie ist die Auslastung in der Hotellerie während der Weihnachtsferien?

Joachim: Die Auslastung ist wie in den letzten Jahren sehr gut. Die Gästehäuser und Hotels sehen für Weihnachten und Neujahr positiven Zahlen entgegen. Wer noch buchen will, muss sich schnell entscheiden.

Wann reisen die meisten Urlauber in diesem Jahr an?

Joachim: Die erste Anreisewelle ist bereits da. So richtig los geht es in diesem Jahr am 24. und ab dem 26. Dezember, das liegt immer daran, wie die Feiertage fallen. Ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag ist das Allgäu dann sehr gut gebucht.

Der Trend zum Winter- oder Skiurlaub ist also nach wie vor da?

Joachim: Wir stellen fest, dass der Winterurlaub noch immer der Renner ist und die Leute sich das auch weiterhin leisten. Allerdings geht die Aufenthaltsdauer zurück. Nach dem Motto: «Lieber kürzer, aber öfter in den Urlaub». Sie liegt im Schnitt etwa bei vier Tagen.

Die gut besuchten Skigebiete bedeuten nicht nur gute Übernachtungszahlen. Wie steht es mit dem Tagestourismus?

Joachim: Auch hier haben wir einen Aufwärtstrend. Der Wintersport behauptet sich. Das sieht man beispielsweise auch daran, dass wir in diesem Jahr bereits 300 Superschnee-Skipässe mehr als in der letzten Saison verkauft haben.

Wobei man dazu sagen muss, dass diese Saisonkarten sowohl von den Einheimischen als auch von vielen Allgäu-begeistertet Skifahrern im weiteren Umkreis gekauft werden - ob aus Stuttgart, Ulm oder Augsburg.

Wie ist die Prognose für die restliche Skisaison im neuen Jahr?

Joachim: Wir sind froh, dass der Schnee rechtzeitig gekommen ist und wir mit der modernen Beschneiungstechnik die Skisaison weitgehend sicherstellen können. Diese Schneesicherheit wird sicherlich noch weitere Urlaubsgäste anlocken. Julia Barnerßoi

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