Kaufbeuren
Windkraftanlagen: Keine weiteren Verbotszonen

Die Ausschlussgebiete für Windkraftanlagen im Allgäu werden nicht erweitert. Das hat der Regionale Planungsverband Allgäu in seiner gestrigen Sitzung beschlossen und damit den Antrag dreier Gemeinden abgelehnt. Nach Angaben des Verbandsvorsitzenden Kaufbeurer Oberbürgermeisters Stefan Bosse wollten die Gemeinden Betzigau und Buchenberg (beide Oberallgäu) sowie Stöttwang (Ostallgäu) in den Kreis der Ausschlussgebiete aufgenommen werden. Der Verband habe dies jedoch mit der Begründung abgelehnt, der Regionalplan laufe bei einer Erweiterung Gefahr, «unausgewogen» zu werden, sagte Bosse.

Auch die bestehenden Vorrangflächen bleiben unverändert. Buchloe und Oberostendorf (beide Ostallgäu) hatten beantragt, als derartige Gebiete eingestuft zu werden. Auch dies lehnte der Verband - vorerst - ab. «Wir sind offen für derartige Ansinnen, aber es sind noch nicht alle Voraussetzungen erfüllt», sagte Bosse. Trotz Beibehaltung des bestehenden Konzepts will Bosse von einem Stillstand beim Thema Windenergie nichts wissen. «Wir führen derzeit eine grundlegende Energiediskussion. Das ist positiv.»

Nach Veröffentlichung des neuen «Windatlas Bayern» Ende des Jahres werde man nochmals über mögliche Standorte sprechen. Es werde sich jedoch nicht über den Willen der Gemeinden hinweggesetzt. «Wie orientieren uns stets an der kommunalen Selbstverwaltung.»

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