Wieder Meningokokken-Fall

Sonthofen (bil). - Im Allgäu ist erneut ein Jugendlicher an einer Meningokokken-Sepsis erkrankt. Wie das Gesundheitsamt Sonthofen gestern mitteilte, ist der Zustand des 17-jährigen Schülers aus dem nördlichen Oberallgäu 'sehr ernst'. Seit Jahresanfang sind im Allgäu bereits fünf Jugendliche an Meningokokken erkrankt. Der 17-jährige Schüler wird derzeit auf der Intensivstation der Klinik in Kempten betreut.

Das Gesundheitsamt betont, es bestehe kein direkter Zusammenhang mit den Fällen der vergangenen Woche: Ein vierjähriger Bub aus Kaufbeuren und eine 17-jährige Schülerin (sie stammt ebenfalls aus dem nördlichen Oberallgäu) waren an der gefährlichen Blutvergiftung durch Meningokokken erkrankt. Den aktuellen Fall nimmt das Gesundheitsamt als Anlass, um erneut auf die Symptome der Krankheit hinzuweisen. Sie ähnelt oft einem grippalen Infekt: Anzeichen sind Fieber, Kopfschmerzen, ein steifer Nacken und Gliederschmerzen. Plötzlich auftretenden rot-violette Hautflecken deuten auf einen schweren Verlauf der Meningokokken-Erkrankung hin. Die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch beträgt meist zwei bis sieben Tage. Übertragen werden die Bakterien wie eine Grippe durch Tröpfcheninfektion - also beim Sprechen, Anhusten oder durch Küsse. i Fragen beantwortet das Gesundheitsamt in Sonthofen unter Telefon (08321) 612520.

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