Weiter Weg zum Wander-Tag 2013

Kempten |mr| Kommt bald ein 'Allgäu-Wanderpark' in einer Reihe mit dem Rennsteig, dem Altmühl- Panoramaweg oder dem Rothaarsteig im Sauerland? Also mehrtägige Erlebniswanderungen mit zertifizierten Routen, Unterkünften, Wanderführern ebenso wie ein kulturell interessantes Begleitangebot? Diese neue deutsche Wander-philosophie hat sich nun der Heimatbund Allgäu auf die Fahnen geschrieben. 'Mit guten Chancen be- bewerben wir uns für den Deutschen Wandertag 2013', so Vorsitzender Karl Stiefenhofer.

Doch der Weg ist noch weit dorthin. 'Vor allem müssen die Experten, Politiker und Interessierten an einen Tisch, um die konkrete Weiterentwicklung der Wanderregion Allgäu voranzutreiben', betont der Heimatbund-Chef. Und so hatte er zu einem offenen Informationsgespräch in den Fürsten-Saal der Kemptener Residenz eingeladen.

Unter 50 000 Menschen seien es in der Regel nicht, die an einem 'Deutschen Wandertag' mitmachen würden, sagte Ute Dicks. Und Städte wie Kempten mit kulturellen Kostbarkeiten würden die Gäste gerne noch 'mitnehmen', ließ die Geschäftsführerin des Deutschen Wanderverbandes wissen. Das klang gut in den Ohren des gastgebenden Oberbürgermeisters Dr. Ulrich Netzer.

Der Oberallgäuer Landrat Gebhard Kaiser stellte sich hinter die 'weitere Positionierung der Wanderregion Allgäu', verwies jedoch auf die 'noch offene Finanzierung', wenn es beispielsweise um den Deutschen Wandertag gehe.

Investitionen bis zu 450 000 Euro

Denn in den, so Dicks, müssten schon mal 300 000 bis 450 000 Euro investiert werden. Allerdings habe bei allen bisherigen 107 Deutschen Wandertagen die Wertschöpfung hinterher 'ein X-faches' betragen.

Der Allgäuer Leader-Manager Ethelbert Babl deutete an, dass man sich EU-Gelder für diesen Zweck vorstellen könne. Schließlich habe der Heimatbund mit seinem Konzept zum Thema Wandern einen Preis beim Leader-Plus-Wettbewerb 'Neue Ideen fürs Allgäu' gewonnen.

Heimatbund-Chef Stiefenhofer mit 8000 Mitgliedern und 40 Ortsgruppen 'im Kreuz' ist von einem 'noch attraktiveren Wanderparadies Allgäu überzeugt, wenn alle Fachleute - ob nun von Bergwacht, Naturschutz oder Allgäu-Marketing - in den kommenden Vorbereitungsgesprächen mitwirken. Nach den Worten Stiefenhofers zähle das Allgäu zu den mit Wanderwegen am besten ausgestatteten Regionen Deutschlands. Nun gehe es darum, mehr Vernetzung zu betreiben - mit dem Ziel von Fernwandermöglichkeiten inclusive eines attraktiven Begleitangebots.

Weitere Auskünfte bei Heimatbund-Chef Karl Stiefenhofer über Telefon (07566) 1 400 oder per E-Mail unter sania@t-online-de

98 ausgewählte Wanderwege mit 830 zertifizierten Qualitätsgastgebern und 327 aktuelle Tourentipps können abgerufen werden unter www.wanderbares-deutschland.de

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