Füssen
Wasenmoos: Schwarzbauer bitten Landtag um Hilfe

Die Schwarzbauer, deren illegal errichtete Häuser und Hütten im Wasenmoos bei Füssen abgerissen werden sollen, hoffen nun auf Hilfe aus dem Landtag: Sie haben eine Petition eingereicht. Ziel ist es, dass die Schwarzbauten auf Dauer geduldet werden. Allerdings hat erst vor kurzem Bayerns Innenminister Joachim Herrmann dem Landratsamt Ostallgäu den Rücken im Kampf gegen Schwarzbauten gestärkt. Das Konzept der Kreisbehörde sieht vor, dass die illegalen Gebäude in zehn bis 15 Jahren abgerissen werden - entsprechende Verträge will man mit den Besitzern abschließen.

Aus Sicht des Ministers ist die Regelung «sehr großzügig». Landrat Johann Fleschhut fühlt sich bestätigt: «Wir haben alles ausgelotet, mehr gibt es nicht.» Am Sonntag läuft die Frist der Kreisbehörde aus, bis zu der die Verträge abgeschlossen sein müssen. Allerdings haben erst acht Betroffene davon Gebrauch gemacht. Nach Ablauf wird das Landratsamt zunächst einige seit Jahren ruhende Gerichtsverfahren zum Abriss von Schwarzbauten wieder aufgreifen. Dann sollen Schritt für Schritt Beseitigungsanordnungen erlassen werden.

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