• 13. März 2018, 18:01 Uhr
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Justiz
Vier junge Männer aus Kempten und dem Oberallgäu müssen sich wegen mehrerer Straftaten vor Gericht verantworten

(Foto: Britta Pedersen (dpa-Zentralbild))

Die Anklageschrift liest sich wie das Drehbuch eines Gangsterfilms. Vier junge Männer bestellen einen anderen zu einem Parkplatz. Angeblich wollen sie zusammen zu einer Party fahren. Stattdessen überwältigen sie ihr Opfer, fesseln es mit Kabelbindern, kleben den Mund mit Paketband zu, schlagen es.

Dann stecken die Männer den Oberallgäuer in den Kofferraum, fahren mit ihm in einen Wald. Drohen, fuchteln mit einem Messer herum, halten ihm eine Schreckschusspistole an den Kopf. Sie lassen ihn erst frei, als er verspricht, ihnen am nächsten Tag 8.000 Euro zu übergeben.

Als Pfand behalten sie sein Handy und eine Tüte Pillen. Bei der Übergabe empfängt sie jedoch die Polizei. In einem Film würde irgendwann der Abspann kommen. Dann ist die Geschichte zu Ende.

In der Realität hat die Tat Auswirkungen auf das Leben aller Beteiligter. Auf das Opfer, das die Nacht, in der es Todesängste ausstand, wohl nie vergessen kann. Und auf die Täter.

Welche Strafe sie bekommen haben und ob sie vor Gericht Reue für ihr Tun zeigten, erfahren Sie in der Mittwochsausgabe unserer Zeitung vom 14.03.2018.

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