Verdacht bestätigt: Neue Meningokokken-Erkrankung

Altusried (dam). - Der Verdacht auf eine erneute Meningokokken-Erkrankung im Oberallgäu hat sich bestätigt. Laut der Leiterin des Gesundheitsamtes Oberallgäu, Dr. Irmgard Harms,, handele es sich bei dem Erkrankten um einen Jugendlichen aus Altusried. Der Patient befinde sich in einer Klinik. Seinen Gesundheitszustand bezeichnete Harms den Umständen entsprechend als 'gut'. In den vergangenen zwei Wochen sind nun im Allgäu insgesamt vier Kinder und Jugendliche an der Blutvergiftung durch Meningokokken erkrankt. Zwar liegen dem Gesundheitsamt Oberallgäu endgültige Laborergebnisse noch nicht vor, aber entsprechende Vortests bei dem Jugendlichen aus Altusried seien positiv verlaufen. Man könne daher mit hoher Sicherheit von einer erneuten Meningokokken-Erkrankung ausgehen, sagte Harms.

Um weitere Ansteckungen zu verhindern, habe das Gesundheitsamt 'fieberhaft' gearbeitet. Rund 80 Kontaktpersonen des Erkrankten seien Antibiotika verabreicht worden. In den vergangenen zwei Wochen sind nun im Allgäu insgesamt vier Kinder und Jugendliche an Meningokokken (bakterielle Blutvergiftung) erkrankt. Ein Auftreten derartiger Fälle sei im Frühjahr durchaus normal. Die Häufung der jüngsten Fälle 'machen mich jedoch nachdenklich', sagte Harms. Um mögliche Fragen der Bevölkerung zu beantworten, richtet das Gesundheitsamt Oberallgäu zusammen mit dem Chefarzt der Kinderklinik in Augsburg, Prof. P. Heidemann, in Altusried eine Informationsveranstaltung aus. Sie findet statt am Mittwoch, 21. April, um 19 Uhr im Gasthof 'Rössle'.

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