Allgäu
Und plötzlich ist die Grenze wieder dicht

Schneefall, reger Ausflugsverkehr in die Skigebiete und der sogenannte Bettenwechsel in den Urlaubsregionen haben am Samstag zu starken Verkehrsbehinderungen geführt. Besonders betroffen war die A7 in Richtung Süden und die Fernpassstrecke in Tirol. Am Grenztunnel bei Füssen staute sich der Verkehr auf bis zu 14 Kilometern Länge.

Bereits am Samstagmittag zeichnete sich nach Angaben eines Polizeisprechers deutlich ab, dass die Strecke in Richtung Süden mit dem hohen Verkehrsaufkommen sehr bald überlastet sein würde. Erschwerend hinzu kamen die anhaltenden Niederschläge, die in Österreich für schneebedeckte Fahrbahnen sorgten. Um überlange Wartezeiten in den Staus zu vermeiden, informierte die Polizei die Verkehrsteilnehmer ab den frühen Nachmittagsstunden über die Situation.

Am Grenztunnel in Füssen wurde der Verkehr zunächst blockweise abgefertigt. Als sich jedoch auf der Fernpasstrecke Autos auf 30 Kilometer Länge immer wieder stauten, wurde der Grenztunnel zeitweise für Stunden ganz gesperrt.

«Wir haben Autofahrern empfohlen den Grenztunnel weiträumig zu umfahren oder sich in der Region ein Quartier zu suchen», sagte Andreas Ruepp von der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West.

15 Helfer des Roten Kreuzes versorgten die im Stau Wartenden mit warmen Getränken und Decken. Zur Vermeidung weiterer Staus auf der A7 in Fahrtrichtung Süden wurden die Fahrzeuge an der Anschlussstelle Oy-Mittelberg von der Autobahn abgeleitet. Erst gegen 21 Uhr entspannte sich die Verkehrssituation wieder.

Auch am gestrigen Sonntag verzeichnete die Polizei erneut dichten Reiseverkehr - diesmal in Richtung Norden. Auch hier kam es zu Behinderungen.

Nach einem Unfall auf der A7 bei Leubas bildete sich ein Stau von zehn Kilometern Länge. Ebenso am Autobahnkreuz Memmingen und auf der A 96 sorgte das hohe Fahrzeugaufkommen für ein zähes Weiterkommen.

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