Top-Plätze für Dauer-Fahrer

Kempten (sch). - Das diesjährige 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife wird als eines der spektakulärsten in die Motorsport-Geschichte eingehen. Beinahe 24 Stunden lang kämpften die 220 Teams auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt mit ständig wechselnden und zumeist widrigen Witterungs-Verhältnissen. Oftmals wechselten sogar in einer Runde Sonnenschein und sintflutartige Regenfälle. Der Schlüssel zum Sieg war eine glückliche Hand bei der Wahl der jeweils richtigen Reifen. Hierbei zogen sich die beiden Abt-Audi TT-R mit den End-Platzierungen vier (Fahrer Christian Abt, Patrick Huisman, Frank Stippler, Karl Wendlinger) sowie acht (Christian Abt, Fredrik Ekblom, Mattias Ekström, Patrick Huisman) sehr achtbar aus der Affäre. Zu jeder Zeit gingen die zwei Abt-Audi TT-R das hohe Tempo an der Spitze mit und beeindruckten besonders mit technischer Zuverlässigkeit. Keine außerplanmäßige Reparatur musste durchgeführt werden. Lediglich zwei Ausrutscher mit anschließendem Leitplanken-Kontakt durch Fredrik Ekblom und Christian Abt erforderten kleine Reparaturen an der Karosserie, etwas Pech bei der schwierigen Reifenwahl kostete zusätzlich Zeit. Stimmen der Abt-Fahrer Karl Wendlinger: 'Gerade in der Nacht waren die Verhältnisse schon extrem. In diesem starken Feld ist der undankbare vierte Platz nicht schlecht. Wir haben einfach ein paar Male Pech gehabt bei der Reifenwahl.

Und die wenigen Minuten, die wir bei zusätzlichen Boxenstopps verloren haben, fehlten uns im Ziel zum Podium.' Christian Abt: 'Die Nordschleife ist ihrem berüchtigten Ruf voll gerecht geworden und hat uns unglaubliche Bedingungen beschert. Zum Schluss haben wir im Trockenen noch einmal gepusht und alles gegeben. Aber da war es halt schon zu spät.' Fredrik Ekblom: 'Es war kaum zu glauben: Jedes Mal, wenn ich mit Slicks auf die Strecke gefahren bin, hätte ich schon nach einer halben Runde Regenreifen gebraucht. Das ist genau das, was man sich als Rennfahrer überhaupt nicht wünscht. Aber die Nordschleife beißt eben manchmal auch zurück.' Mattias Ekström: 'Ich bin happy mit der Leistung unseres Teams und der perfekten Technik des Autos, aber ganz und gar nicht mit dem Ergebnis. Wir haben gemerkt, dass hier jeder noch so kleine Fehler hart bestraft wird. Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr allen zeigen, was wir wirklich können.' Teamchef Hans-Jürgen Abt: 'Ich bin stolz auf meine Mannschaft und auf unser Auto. Unter diesen Bedingungen, die ich vorher bei einem 24-Stunden-Rennen noch nie erlebt habe, beide Fahrzeuge ohne technische Schwierigkeiten ins Ziel zu bringen, ist schon ein kleiner Sieg. Auf das tückische Eifel-Wetter haben wir leider noch keinen Einfluss.'

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